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Bericht empfiehlt eine Konzentration auf die Benutzerfreundlichkeit elektronischer Behördendienste

Aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht über die Qualität und die Nutzung elektronischer Behördendienste (E-Dienste) geht hervor, dass über die Hälfte der Nutzer mit den Online-Informationen der Regierung zufrieden ist. Die im Auftrag der Europäischen Kommission im Rahmen...

Aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht über die Qualität und die Nutzung elektronischer Behördendienste (E-Dienste) geht hervor, dass über die Hälfte der Nutzer mit den Online-Informationen der Regierung zufrieden ist. Die im Auftrag der Europäischen Kommission im Rahmen ihres Aktionsplans eEurope2005 durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass die meisten Befragten die Nutzung von E-Diensten aufgrund der Zeitersparnis (84 Prozent) und der höheren Flexibilität (65 Prozent) attraktiv fanden. Zur Nutzerzufriedenheit trägt bei den Bürgern die einfache Nutzung eines bestimmten Dienstes bei, während die Unternehmen eher an der Geschwindigkeit der Website interessiert sind. Auf der Grundlage der Antworten der 28.000 an der Studie beteiligten Personen geben die Autoren des Berichts eine Reihe von Empfehlungen für öffentliche Verwaltungen, die E-Dienste entwickeln möchten, ab. Angesichts der Bedeutung der Benutzerfreundlichkeit für die meisten Nutzer empfiehlt der Bericht, dass Dienstentwickler benutzerfreundliche Websites mit verbesserter Navigation sowie verbessertem Content- und Webdesign entwerfen sollten. Da die Webmaster jedoch neuerdings solche Themen angehen, prognostiziert der Bericht eine Verschiebung von Verbesserungen hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit hin zu einem Schwerpunkt auf Prozessintegration. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Webmaster eine Optimierung der zugrunde liegenden Workflows, eine Automatisierung und Vereinfachung der Prozesse sowie eine Verbesserung der Koordinierung von Informationen intern und zwischen verschiedenen Inhaltsanbietern in Betracht ziehen sollten. Der für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige EU-Kommissar Erkki Liikanen begrüßte den Bericht: "Die Untersuchung gibt einen guten Einblick in die tatsächliche Nutzung und die Vorteile des eGovernment. Darüber hinaus liefert sie denjenigen Behörden gute Anhaltspunkte, die die Qualität und die Einrichtung ihrer eigenen Online-Dienste verbessern wollen."