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Inhalt archiviert am 2023-02-27

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Kommission startet neues Programm zu eGovernment

Laut den Teilnehmern einer Konferenz, die am 17. und 18. Februar in Brüssel, Belgien, stattgefunden hat, braucht die EU effizientere und ehrgeizigere eGovernment-Dienste, um die Agenda von Lissabon wieder aufleben zu lassen. Bei der Konferenz "Grenzüberschreitende eGovernmen...

Laut den Teilnehmern einer Konferenz, die am 17. und 18. Februar in Brüssel, Belgien, stattgefunden hat, braucht die EU effizientere und ehrgeizigere eGovernment-Dienste, um die Agenda von Lissabon wieder aufleben zu lassen. Bei der Konferenz "Grenzüberschreitende eGovernment-Dienste für Verwaltungen, Unternehmen und Bürger" stellte die Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission das neue Programm IDABC vor, mit dem die Effizienz der europäischen öffentlichen Verwaltungen gesteigert werden soll. Günter Verheugen, EU-Kommissar für Unternehmen und Industrie, erklärte: "Die Zielgruppen für die neuen eGovernment-Dienste der EU sind Unternehmen und Bürger. Um die Agenda von Lissabon wieder aufleben zu lassen, brauchen wir moderne öffentliche Dienste, die überflüssige Bürokratie eliminieren." Wenn derzeit ein KMU (klein- oder mittelständisches Unternehmen) eine Tochtergesellschaft in einem anderen EU-Mitgliedsstaat gründen will, steht es unzähligen und kostspieligen bürokratischen Herausforderungen gegenüber. Daher konzentrierte sich die Konferenz auf Möglichkeiten, die öffentlichen Beschaffungsmöglichkeiten in anderen Mitgliedsstaaten vorteilhaft zu nutzen und den notwendigen "Papierkram" zu reduzieren, um die Effizienz der Handelsverfahren zu verbessern. Der "Papierkram" wird nämlich als einer der größten Herausforderungen des internationalen Handels angesehen. Laut der Welthandelsorganisation (WTO) werden sieben bis zehn Prozent des Gesamtwerts des internationalen Handels für den Prozess des Dokumentenaustauschs bei den entsprechenden Geschäften aufgewendet. Die neuen EU-eGovernment-Dienste werden nach einem auf der Konferenz vorgestellten Plan den Zugang und den freien Verkehr von Menschen, Waren und Dienstleistungen in Europa ermöglichen. IDABC, dessen Abkürzung für 'Interoperable Delivery of European eGovernment Services to Public Administrations, Business and Citizens' [Interoperabilität europaweiter elektronischer Behördendienste für öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Bürger] steht, nutzt die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), um die Erbringung grenzüberschreitender Dienste des öffentlichen Sektors für Bürger und Unternehmen in der EU zu fördern und zu unterstützen und die Effizienz und Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Verwaltungen in Europa zu verbessern. IDABC bietet Dienste, mit denen einzelstaatliche und europäische Verwaltungen elektronisch kommunizieren können, und bietet Unternehmen und Bürgern in Europa moderne öffentliche Dienste. Ferner finanziert das Programm Projekte, die sich mit den Anforderungen der europäischen Politik befassen und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen in ganz Europa verbessern.

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