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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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Satellitenbilder der ESA unterstützen Rettungsdienste in den USA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) leistet einen Beitrag zu Alarmierungs- und Rettungsanstrengungen bezüglich des Hurrikans Katrina in den USA, indem sie durch ihre Satelliten eingefangene Bilder und Daten liefert. Die International Charter on Space and Major Disaste...

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) leistet einen Beitrag zu Alarmierungs- und Rettungsanstrengungen bezüglich des Hurrikans Katrina in den USA, indem sie durch ihre Satelliten eingefangene Bilder und Daten liefert. Die International Charter on Space and Major Disasters wurde am 27. August vom US Geological Service aktiviert. Die ESA ist ein Gründungsmitglied der Charter, die festlegt, dass die globalen Weltraumorganisationen ihre Ressourcen in den Dienst von Rettungsbehörden stellen werden, die mit Natur- oder vom Menschen verursachten Katastrophen konfrontiert sind. Die Charter wurde seit ihrer Unterzeichnung im Jahr 2000 bereits über 80 Mal aktiviert. Der Envisat-Satellit der ESA fing Bilder des Hurrikans Katrina ein, als dieser sich vom Golf von Mexiko Richtung USA bewegte. Weitere Bilder und Daten der ESA werden ebenfalls zur Verfügung gestellt. Ein optisches Bild von Envisat zeigt die Spiralwolken-Muster, die bei einem Hurrikan erwartet werden. Eine Radarbeobachtung dringt außerdem durch die Wolken ein, um zu zeigen, wie der Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von 250 km/Stunde die Meeresoberfläche abträgt. Envisat stellte die Bilder durch Anwendung seines Bildspektrometers mit mittlerer Auflösung (Medium Resolution Imaging Spectrometer - MERIS) und seines fortschrittlichen Radars mit synthetischer Apertur (Advanced Synthetic Aperture Radar - ASAR) zusammen. Das ASAR-Instrument arbeitet durch Aufzeichnung von Signalrückstreuung auf der Grundlage der Oberflächenrauheit des Meeres. Das Zentrum des Sturms, das windstill ist, erscheint als ein dunkler Ring mit einem Durchmesser von etwa 60 km. Es erscheint in den Bildern dunkler, weil das Wasser hier im Vergleich zum umgebenden Meer kaum Wellen schlägt. Es wurde über Todesopfer in der Golfküstenregion berichtet, genaue Zahlen liegen jedoch noch nicht vor. Ein Großteil von New Orleans steht derzeit unter Wasser. Der Hurrikan Katrina entwickelte sich Mitte August auf den Bahamas und suchte am 25. August Südflorida heim, wobei neun Menschen getötet wurden und rund eine Million keinen Strom hatten.

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