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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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Kommission unterstützt 89 innovative Umweltprojekte

Die Europäische Kommission wird im Rahmen ihres Programms LIFE-Umwelt, dessen Ziel es ist, neue Methoden zur Lösung von Umweltproblemen aufzuzeigen, 89 innovative Umweltprojekte in der EU unterstützen. Die Projekte werden von "Begünstigten" in 17 EU-Ländern geleitet. Die Inv...

Die Europäische Kommission wird im Rahmen ihres Programms LIFE-Umwelt, dessen Ziel es ist, neue Methoden zur Lösung von Umweltproblemen aufzuzeigen, 89 innovative Umweltprojekte in der EU unterstützen. Die Projekte werden von "Begünstigten" in 17 EU-Ländern geleitet. Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt 220 Millionen Euro, von denen 71 Millionen Euro von der EU bereitgestellt werden. Die 89 erfolgreichen Projekte wurden aus 534 Vorschlägen ausgewählt, die von einer breiten Palette öffentlicher und privater Organisationen eingereicht wurden. Umweltkommissar Stavros Dimas sagte: "Das LIFE-Umwelt-Programm fördert die Entwicklung von immer effizienteren und innovativeren Technologien zur Lösung von Umweltproblemen. Diese Innovationen tragen auch dazu bei, die Ziele der EU in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum zu verwirklichen." Mit der Zahl der ausgewählten Projekte (31) wie auch der Höhe der zugewiesenen EU-Förderbeträge (27 Millionen Euro) liegt die Abfallwirtschaft an der Spitze. An zweiter Stelle steht die Minimierung der Umweltfolgen wirtschaftlicher Tätigkeiten mit 22 Projekten und einem Gesamtförderbetrag von 17 Millionen Euro. 14 Millionen Euro entfallen auf 17 Projekte, die sich mit der nachhaltigen Bewirtschaftung des Grund- und Oberflächenwassers befassen. Bei den anderen thematischen Bereichen des Programms handelt es sich um nachhaltige Landnutzung und -planung sowie Minderung der Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen. Beispielsweise wird in Belgien ein Projekt zur Wasserbewirtschaftung gefördert, bei dem Bewirtschaftungsleitlinien mit bewährten Verfahren für die unbedenkliche Verwendung von Pestiziden umgesetzt werden, um das Oberflächen- und Grundwasser vor Verschmutzung zu schützen. In Dänemark werden im Rahmen eines Versuchs zur Minimierung der Umweltfolgen wirtschaftlicher Tätigkeiten die Vorteile aufgezeigt, die ein Prototyp einer Kühlanlage für Supermärkte in Bezug auf Umweltschutz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bietet. Das System nutzt Kohlendioxid als Kühlmittel. In Estland soll im Rahmen eines anderen Projekts zur Minimierung der Umweltfolgen wirtschaftlicher Tätigkeiten demonstriert werden, wie Schweinegülle durch ein neues Verfahren in vollem Umfang für die Energie- und Rohstoffgewinnung (Wasser und Düngemittel) wieder verwendet werden kann. Im VK wird währenddessen im Rahmen einer Initiative zur Wasserbewirtschaftung ein neues Verarbeitungsverfahren vorgestellt, bei dem Formaldehyd, das u. a. bei der Herstellung von Klebstoffen und Holzprodukten zum Einsatz kommt, in unschädlichen Zucker umgewandelt wird. Ziel ist es, die Formaldehydbelastung der Abwässer, die in die Mündung des Flusses Severn fließen, um 100 Prozent zu reduzieren. LIFE ist das Instrument der EU, über das sie Umwelt- und Naturschutzprojekte in der gesamten EU und darüber hinaus finanziert. Das Programm LIFE-Umwelt, das die Förderung innovativer Pilot- und Demonstrationsprojekte zum Ziel hat, ist einer von drei Themenbereichen des LIFE-Programms. Die anderen beiden Bereiche sind LIFE-Natur und LIFE-Drittländer. Das aktuelle LIFE-Programm ("LIFE III") läuft Ende 2006 aus. Die Kommission hat ein neues Programm unter der Bezeichnung "LIFE +" vorgeschlagen, das von 2007-2013 laufen und über eine Mittelausstattung von 2,19 Milliarden Euro verfügen soll. Der Vorschlag wird zurzeit noch im Ministerrat und im Europäischen Parlament geprüft.

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