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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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RP6-Projekt reagiert auf Vorschläge der Kommission zur Vereinfachung im RP7

Das von der EU finanzierte Projekt "Finance-NMS-IST" hat ein Positionspapier zu den Vorschlägen der Kommission zur Vereinfachung des Siebten Rahmenprogramms (RP7) veröffentlicht, das sich auf die finanziellen Aspekte des Programms konzentriert. Vor allem sollen Finanzleiter vo...

Das von der EU finanzierte Projekt "Finance-NMS-IST" hat ein Positionspapier zu den Vorschlägen der Kommission zur Vereinfachung des Siebten Rahmenprogramms (RP7) veröffentlicht, das sich auf die finanziellen Aspekte des Programms konzentriert. Vor allem sollen Finanzleiter von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und kleine Wirtschaftsprüfungsunternehmen bei der Ausarbeitung des Programms konsultiert werden und später in einführende Workshops einbezogen werden. Für kleinere Marktteilnehmer wird im Papier von der Kommission gefordert, klare Leitlinien aufzustellen, um zu gewährleisten, dass "kleinere" Partner bei der ausreichenden Finanzierung nicht durch größere Partner benachteiligt werden. Das Konsortium führt an, dass die Finanzierung direkter Kosten im RP6 ein "Fehler" sei und jeder Logik entbehre. Stattdessen müsse man Gemeinkosten ausschließlich an den Personalkosten orientieren. Prozentsätze könnten laut Papier je nach Größe der Organisation festgelegt werden. Der Vorschlag zur Einführung einer Pauschalfinanzierung wird im Positionspapier begrüßt. Der Vorschlag von 20 Prozent für indirekte Kosten auf der Grundlage der gesamten direkten Kosten wird dagegen kritisiert. "Die Höhe und die Berechnungsgrundlage sind für die große Mehrheit der Organisationen unangemessen", heißt es seitens des Konsortiums. Stattdessen müsse der Anteil der Gemeinkosten ausschließlich ein Anteil der Personalkosten sein. Generell fordert das Konsortium unter anderem eine einheitliche Interpretation, Finanzüberprüfungen von Teilnehmern, bei denen eine kollektive Haftung besteht, die Einsetzung eines zentralen Ombudsmanns, die Wiedereinführung einer Gewichtung bei Evaluierungen, weniger Verzögerungen beim Vertragsabschluss sowie die Gewährleistung gleicher Bedingungen für Länder in Randlage. Im Papier wird außerdem darauf hingewiesen, dass Länder mit einem höheren Lohn- und Gehaltsniveau manchmal zu kurz kommen, da die Arbeit in Länder mit niedrigeren Lohnkosten verlegt wird. "Länder mit hohen Lohnkosten tragen anteilmäßig mehr zur Programmfinanzierung bei und dürfen dann nicht dafür bestraft werden", heißt es im Papier.

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