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EU-Gesundheitsprogramm wird bewertet

Das EU-Programm für öffentliche Gesundheit wird nach der Hälfte seiner vorgesehenen Laufzeit von sechs Jahren auf Herz und Nieren geprüft. Das Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der öffentlichen Gesundheit soll "den Bedenken der Bevölkerung in Bezug auf Gesundheitsris...

Das EU-Programm für öffentliche Gesundheit wird nach der Hälfte seiner vorgesehenen Laufzeit von sechs Jahren auf Herz und Nieren geprüft. Das Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der öffentlichen Gesundheit soll "den Bedenken der Bevölkerung in Bezug auf Gesundheitsrisiken und ihren Erwartungen an ein hohes Gesundheitsschutzniveau in kohärenter und koordinierter Weise Rechnung tragen". Ziel der aktuellen Bewertung, die sich über einen Großteil des Jahres 2006 erstrecken wird, ist es, unabhängige und evidenzbasierte Informationen über die Umsetzung und die Ergebnisse des Programms zu liefern. Das Programm wird von der GD Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission umgesetzt. Der Fokus der Bewertung liegt auf drei Bereichen: die Auswirkungen des Programms und die Frage, wie viel Mehrwert es den Bürgern und Mitgliedstaaten der EU liefert; der Nachweis, dass das Programm effizient und nachhaltig wirkt; Hinweis, dass das Programm konsistent mit anderen EU-Maßnahmen, einschließlich des Sechsten Rahmenprogramms (RP6), ist. Die Ergebnisse werden Ende 2006 erwartet und werden dann in weitere EU-Forschung im Bereich öffentliche Gesundheit einfließen. Die Denkfabrik RAND Europe hat einen Bericht erstellt, der diese Forschungsschritte skizziert. Es wird darauf hingewiesen, dass "die Anbieter von öffentlichen Gesundheitsleistungen zwar die zahlreichen Faktoren, die den Gesundheitszustand einer Bevölkerung beeinflussen, und deren komplexe Interaktion kennen, [...] die Verbindungen zwischen politischen Maßnahmen und Gesundheitsergebnissen jedoch komplex und ausgedehnt sind und bedeutenden zeitlichen Verschiebungen unterliegen". Um diesen Faktoren gerecht zu werden, müssen "Bewertungen die Komplexitäten berücksichtigen, die durch Interventionen mehrerer Akteure geschaffen werden". Laut Vertrag von Maastricht und Amsterdam obliegt es der EU sicherzustellen, dass die Aktivitäten der EU Gesundheitsschutz bieten, den Mitgliedstaaten zu helfen, ihre Arbeit zu koordinieren und zusammenzuarbeiten, Maßnahmen in Bezug auf "Gesundheitsrisiken" zu ergreifen und Normen für alle relevanten Bereiche, zum Beispiel Medikamente, zu erstellen. Der Aktionsrahmen im Bereich öffentliche Gesundheit aus dem Jahr 1993 wollte diese Aufgaben ansprechen. Mit diesem Rahmen werden die Ressourcen auf drei Bereiche konzentriert: Verbesserung des Gesundheitswissens, schnelle Reaktion auf Gesundheitsrisiken und Gesundheitsförderung durch Fokus auf Gesundheitsdeterminanten. Die Forschung wird im Wesentlichen versuchen, eine Reihe von Fragen zu beantworten, die durch diese Forschung aufgeworfen wurde, nämlich Fragen nach der Relevanz, Effektivität, Effizienz, Konsistenz und Akzeptanz der EU-Maßnahmen.

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