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EWS erneuert Kooperationsbeziehungen zu Japan

Die Europäische Wissenschaftsstiftung (EWS) hat ihre Beziehungen zur Japanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft (Japan Society for the Promotion of Science - JSPS) mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Förderung des weiteren Wissensaustauschs zwischen...

Die Europäische Wissenschaftsstiftung (EWS) hat ihre Beziehungen zur Japanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft (Japan Society for the Promotion of Science - JSPS) mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Förderung des weiteren Wissensaustauschs zwischen Nachwuchswissenschaftlern aus beiden Regionen erneuert. Die Absichtserklärung, die im April formell von Professor Bertil Andersson, Präsident der EWS, und Professor Motoyuki Ono, Präsident der JSPS, angenommen wurde, ist nicht die erste derartige Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Organisationen. Sie baut auf einem im Jahr 2003 eingeleiteten bestehenden Kooperationsprogramm für die Organisation von Konferenzen mit der Bezeichnung "Frontier Science Meeting Series for Young Researchers" auf. Diese Konferenzen, die normalerweise alle zwei Jahre in Europa und Japan stattfinden, bringen etwa 80 Nachwuchswissenschaftler mit erfahreneren Wissenschaftlern zusammen, um über Schlüsselthemen der Spitzenforschung zu debattieren und ihre Meinungen dazu auszutauschen. Mit der neuen Vereinbarung soll dieses Programm durch "Follow-up-Workshops", die zwei oder drei Jahre nach jeder Konferenz abgehalten werden sollen, ausgeweitet werden. Diese sollen den Nachwuchswissenschaftlern, die an der ersten Konferenz teilgenommen haben, die Gelegenheit bieten, ein Thema angesichts neuer Fortschritte weiter zu erforschen. Laut Caroline Hirst, Leiterin der Research Conference Unit der EWS, stellen die Workshops ein zusätzliches Mittel für beide Organisationen für das Mentoring und die Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlern dar. "Sie sollen außerdem zur weiteren Erhöhung der Mobilität unter Nachwuchswissenschaftlern aus beiden Regionen beitragen und eine neue wissenschaftliche multilaterale Forschungszusammenarbeit fördern", sagte sie gegenüber CORDIS-Nachrichten. Die Teilnahme steht Nachwuchswissenschaftlern offen, die beträchtliche Fortschritte in ihrer Forschung nachweisen können und die idealerweise gemeinsame Projekte mit ihren Kollegen aus der Partnerregion/dem Partnerland entwickelt haben. Die Kosten für die Teilnahme werden von den Partnern getragen. Die nächste Konferenz in der Reihe soll in Nynäshamn, Schweden, zum Thema Klimawandel stattfinden. Außerdem gibt es Pläne für eine Konferenz zu Robotik im Jahr 2007 in Japan und zum Thema "soziale kognitive Neurowissenschaft" im Jahr 2008 in Europa. Andere aktuelle Entwicklungen in der EWS umfassen ein hochrangiges Forschungskonferenzprogramm, das gemeinsam mit nationalen und internationalen Organisationen, einschließlich Hochschulen, erstellt wurde, um Themen an der Spitze der wissenschaftlichen Forschung anzugehen. Das Programm zielt darauf ab, den führenden Wissenschaftlern der Welt und anderen Teilnehmern, einschließlich Nachwuchswissenschaftlern, die Gelegenheit zu informellen Treffen für Diskussionen auf höchster Ebene zu den aktuellsten Entwicklungen in ihren Forschungsbereichen zu bieten. Der EWS zufolge wird es als Katalysator für die Schaffung neuer synergistischer Kontakte in ganz Europa und der restlichen Welt fungieren.

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