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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Bericht bewertet Einfluss KMU-spezifischer Forschungsprogramme

Die Aktivitäten des Rahmenprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) füllen eine wichtige Lücke in der europäischen Forschungslandschaft: ohne sie würden KMU ihre Projekte erst gar nicht durchführen, so ein kürzlich veröffentlichter Bericht. Der Bericht "Impact asse...

Die Aktivitäten des Rahmenprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) füllen eine wichtige Lücke in der europäischen Forschungslandschaft: ohne sie würden KMU ihre Projekte erst gar nicht durchführen, so ein kürzlich veröffentlichter Bericht. Der Bericht "Impact assessment for improving SME specific research schemes and measures to promote SME participation in the Framework Programme" beruht auf den Ergebnissen einer Onlineumfrage, Fallstudien und Interviews mit KMU, die an einem der drei KMU-spezifischen Programme teilgenommen haben: gemeinsame Forschungsaktionen (CRAFT unter dem RP5, COOP unter dem RP6), Kollektivforschung (COLL) und Wirtschafts- und Technologieintelligenz (ETI) unter dem RP5 und dem RP6. Die meisten befragten KMU gaben in Bezug auf CRAFT/COOP an, dass sie von der Teilnahme an den Programmen enorm profitiert hätten. Sie wiesen auf die länderübergreifende Dimension dieser Programme hin, die den Wert ihrer Projekte ihren Angaben nach erhöht hat. Viele Teilnehmer hätten ihr Projekt ohne solche Programme sogar ganz aufgegeben, da es keine nationalen Programme für grenzüberschreitende Partnerschaften gibt. An COLL-Projekten teilnehmende KMU und Forschungsorganisationen bestätigten auch, dass grenzübergreifend höhere Netzwerkchancen bestehen. Auch in Bezug auf das ETI-Programm gab es positive Rückmeldungen. ETI hilft KMU unter dem RP6, die neuen Förderinstrumente "Integrierte Projekte" und "Exzellenznetze" zu nutzen. Laut den Umfrageteilnehmern - in erster Linie Nationale Kontaktstellen - gibt es keinen Mechanismus auf nationaler Ebene, der die Bedürfnisse von KMU so erfüllen kann wie ETI. Sie führten außerdem eine verstärkte Zusammenarbeit mit ausländischen KMU als Hauptvorteil des Programms an. Zudem waren die ETI-Dienste zu Fördermöglichkeiten, Partnersuche und Unterstützung besonders hilfreich für die Teilnehmer bei der Vorbereitung gemeinsamer Vorschläge zur Einreichung. Die Programmteilnehmer wurden auch gebeten, Feedback zu den technischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolgen der Projekte zu geben. Insgesamt 44 Prozent der Befragten gaben an, dass das Ergebnis ihrer Projekte die Entwicklung eines neuen und verbesserten Produkts war. Die Teilnehmer berichteten auch über mehr Umsatz, Gewinn und weitere sozioökonomische Auswirkungen. In dem Bericht heißt es jedoch auch, dass technische und wirtschaftliche Erfolge nicht immer Hand in Hand gehen. In einem Fall sei ein entwickeltes Produkt seiner Zeit zu weit voraus gewesen, um vermarktet werden zu können. In einem anderen Fall wurde im Rahmen eines Projekts eine Technologie entwickelt, die am Ende des Projekts veraltet gewesen sei, da in der Zwischenzeit konkurrierende Technologien auf den Markt gekommen waren. Außerdem führten einige Projekte zu Innovation, seien jedoch aufgrund mangelnder Regulierung auf dem Markt nicht erfolgreich. Laut Bericht ist dieser Nachholbedarf im Bereich Business Intelligence ein Thema, das durch frühere Bewertungen von KMU-Programmen, die auf europäischer und nationaler Ebene durchgeführt wurden, bereits erkannt wurde. Er schließt mit der Forderung, weitere Maßnahmen einzuführen, damit KMU sich besser auf Märkte und konkurrierende Technologien oder Dienstleistungen einstellen können.

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