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Verheugen fordert Interessengruppen auf, sich an der Stärkung von E-Fähigkeiten zu beteiligen

E-Fähigkeiten gehörten zu den Bausteinen der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und des Wohlstands im 21. Jahrhundert, und die Erweiterung und Vertiefung von E-Fähigkeiten in Europa könnten durch den Dialog mit Interessengruppen erreicht werden, so Günter Verheugen, EU-Kommissa...

E-Fähigkeiten gehörten zu den Bausteinen der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und des Wohlstands im 21. Jahrhundert, und die Erweiterung und Vertiefung von E-Fähigkeiten in Europa könnten durch den Dialog mit Interessengruppen erreicht werden, so Günter Verheugen, EU-Kommissar für Unternehmen und Industrie, bei der Einführung des Leitungsgremiums der Industrie. Der EU-Kommissar forderte eine verstärkte Beteiligung seitens des Informations- und Kommunikationstechnologiesektors, um sicherzustellen, dass die Bürger Europas sich entsprechende Fähigkeiten aneignen. "Hochqualifizierte und anpassungsfähige Beschäftigte werden die Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand Europas im 21. Jahrhundert darstellen. Dies kann nur durch den Aufbau einer dynamischeren und harmonischeren Wirtschaft erreicht werden, die auf Fähigkeiten und Wissen beruht", erklärte der Kommissar den Teilnehmern auf der Auftaktveranstaltung. Doch während die Bedeutung von E-Fähigkeiten auf breiter Front anerkannt wird, und während die Nachfrage nach Arbeitskräften, die über diese Fähigkeiten verfügen, steigt, geht das Angebot zurück. Weniger Studenten schreiben sich für IKT-Studiengänge ein, Frauen meiden weitestgehend eine Karriere im IKT-Bereich (lediglich 20 % der Fachleute sind Frauen) und weniger Studenten interessieren sich für verwandte Fächer wie Mathematik, Naturwissenschaften und Technologie. Nach Aussage von Verheugen lauten die Hauptprioritäten für Europa folgendermaßen: - längerfristige Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Behörden, Industrie, Hochschule, Gewerkschaften und Verbänden durch skalierbare und nachhaltige Partnerschaften, die sich aus mehreren Interessengruppen zusammensetzen; - Investitionsmaßnahmen im Personalbereich, um ausreichende Investitionen aus dem öffentlichen und privaten Sektor zur Vermittlung von E-Fähigkeiten durch Aus- und Weiterbildung sicherzustellen; - Erhöhung der Attraktivität und Förderung von Naturwissenschaften, Mathematik und IKT sowie Vorbildern, Tätigkeitsprofilen und Karriereaussichten; - Beschäftigungsfähigkeit und E-Integration sowie Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung digitaler Kompetenz und E-Fähigkeiten, die auf den Bedarf von vom Ausschlussrisiko betroffenen Gruppen zugeschnitten sind; - lebenslanger Erwerb von E-Fähigkeiten und Förderung von besseren und stärker nutzerbezogenen Ansätzen des E-Learning. Eine wichtige Errungenschaft, um diese Prioritäten umzusetzen, sei der Dialog mit Interessengruppen sowie Aktionspartnerschaften, so der Kommissar. Eine solche Interessengruppe ist die IKT-Industrie. "Wir sind der Ansicht, dass die IKT-Industrie einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung eines europäischen E-Kompetenzrahmens leisten kann, indem sie die Nachfrage nach E-Fähigkeiten beobachtet, für das Thema sensibilisiert, Brücken zwischen offiziellen und in der Industrie erworbenen Qualifikationen baut, bessere Plattformen für Schulungsmaßnahmen und E-Learning bereitstellt, skalierbare und nachhaltige öffentlich-private Partnerschaften fördert sowie eine kritische Masse durch Bündelung von Ressourcen, Fachwissen und Erfahrungen schafft", so Verheugen. Beobachter können in den kommenden Monaten mit weiteren Beiträgen von der Kommission rechnen: So plant die Kommission die Annahme einer Mitteilung über "E-Fähigkeiten für das 21. Jahrhundert" in diesem Sommer sowie den Start einer Initiative zu E-Integration 2008.