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Slowenien übernimmt EUREKA-Vorsitz

Am 1. Juli wird Slowenien von Italien den Vorsitz des europäischen Netzwerks für marktorientierte Forschung, EUREKA, übernehmen. Zu seinen Prioritäten werden die weitere Stärkung der Stellung des Netzwerks innerhalb des Europäischen Forschungsraums (EFR), die Ausweitung des Ne...

Am 1. Juli wird Slowenien von Italien den Vorsitz des europäischen Netzwerks für marktorientierte Forschung, EUREKA, übernehmen. Zu seinen Prioritäten werden die weitere Stärkung der Stellung des Netzwerks innerhalb des Europäischen Forschungsraums (EFR), die Ausweitung des Netzwerks auf die westlichen Balkanländer und die Bereitstellung besserer Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Forschung durchführen, gehören. Dies ist das erste Mal, dass Slowenien den EUREKA-Vorsitz innehaben wird, wobei der Zeitpunkt vielversprechend ist. "Wir wollen die Vorteile des EUREKA-Vorsitzes und des slowenischen Ratsvorsitzes der EU (ab Januar 2008) mit der Zusammenarbeit mit dem EUREKA-Netzwerk und der Europäischen Kommission kombinieren und damit einen beträchtlichen Beitrag zur europäischen Forschungspolitik leisten", so Ales Mihelic, der künftige Leiter des slowenischen Teams für den EUREKA-Vorsitz. Wahrscheinlich wird das größte Ereignis während des slowenischen Vorsitzes die Einleitung von Eurostars sein, dem ersten europäischen Finanzierungs- und Unterstützungsprogramm, das speziell auf KMU ausgerichtet ist, die zehn Prozent oder mehr ihres Umsatzes für ihre Forschungstätigkeiten aufwenden. Dieses ehrgeizige Programm zielt darauf ab, KMU dazu zu animieren, internationale Projekte für gemeinsame Forschung und Innovation zu leiten, indem es den Zugang zu Unterstützung und Fördermitteln erleichtert. Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, dass das Programm eine "Initiative gemäß Artikel 169" werden soll, die von einer Unterstützung der Gemeinschaft profitieren würde. Die Rolle von EUREKA unter dem slowenischen Vorsitz wird außerdem darin bestehen, weiter zur Schaffung des EFR beizutragen, insbesondere im Bereich der industriellen Forschung, wo das Netzwerk über nachweisliche Erfahrung und ein umfassendes Netz von Kontakten verfügt. Dies war auch eine Priorität während des italienischen EUREKA-Vorsitzes und dem scheidenden Vorsitzenden, Fabio Pistella, zufolge übernahm das Netzwerk zu dieser Zeit eine führende Rolle bei der Umsetzung des EFR "von Worten in Taten, insbesondere im Bereich der Unterstützung und Finanzierung für marktorientierte Forschungstätigkeiten". Die Beteiligung des Netzwerks an Diskussionen mit der Kommission zu den vorgeschlagenen Gemeinsamen Technologieinitiativen (Joint Technology Initiatives - JTI) zeugt von der wichtigen Rolle des Netzwerks in der europäischen industriellen Forschung. ARTEMIS, eine der ersten beiden vorgeschlagenen JTI, die sich auf eingebettete Computersysteme konzentriert, umfasst EUREKA Clusters ITEA 2 und MEDEA+. Slowenien plant außerdem die Ausweitung der Zusammenarbeit des Netzwerks mit Vertretern der industriellen Forschung in den westlichen Balkanländern. Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro sind bereits EUREKA-Mitglieder und man hofft, die Mitgliedschaft in der Region weiter auszuweiten. Andere von Slowenien aufgelistete Prioritäten umfassen eine neue Kommunikationsstrategie zur Förderung der Ergebnisse von EUREKA-Projekten sowie eine neue Strategie zur Zukunft des Netzwerks.

Länder

Slowenien