Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch de
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Article Category

Inhalt archiviert am 2023-03-02

Article available in the following languages:

ESA kündigt neuen Erdbeobachtungssatelliten an

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) stimmt dem Einsatz ihrer neuen Generation von Erdbeobachtungssatelliten im Rahmen des europäischen Programms Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung (GMES) zu. Der Satellit Dubbed Sentinel-1 wird als erster von fünf geplanten Erd...

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) stimmt dem Einsatz ihrer neuen Generation von Erdbeobachtungssatelliten im Rahmen des europäischen Programms Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung (GMES) zu. Der Satellit Dubbed Sentinel-1 wird als erster von fünf geplanten Erdbeobachtungssatelliten Veränderungen in den Ozeanen, den Landmassen, im Wetter und im Klima der Erde beobachten. Nach Aussage von Volker Liebig, ESA -Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, wird der Sentinel-1 letzen Endes "zur Umweltüberwachung, zur nachhaltigen Entwicklung und zum Ressourcenmanagement" beitragen. "GMES ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung operativer Dienste unter Leitung der Europäischen Kommission, um Europa die umwelttechnischen Daten zu liefern, die es als weltweiter Akteur bei politischen Entscheidungen insbesondere mit Hinblick auf den Klimawandel benötigt", so Liebig weiter. Der Sentinel-1 wird sich bei seinen Missionen auf die Weiterführung bereits bestehender Dienste konzentrieren. Dazu werden die von den Erdbeobachtungssatelliten gesammelten Daten ausgewertet und Nutzeranforderungen, die sich aus GMES-Anwendungen ergeben, erfüllt. Der Satellit wird voraussichtlich 2011 in die Erdumlaufbahn gebracht werden und mit einem Radarsystem mit synthetischer Apertur (SAR) ausgestattet sein, mit dem detaillierte Radarbilder erzeugt werden können. Durch den Einsatz von Radar wird es dem Satelliten möglich sein, jederzeit, Tag und Nacht, unabhängig von der Sonneneinstrahlung Bilder aufzunehmen. Die Sentinel-1-Sonde wird beim Eintritt in die Erdumlaufbahn voraussichtlich an die 2 200 Kilogramm wiegen und Bilder von der Erde machen, die eine Fläche mit einem Durchmesser von 250 Kilometer erfassen und eine Bodenauflösung von fünf Metern aufweisen. Die Satelliten Sentinel-2 und Sentinel-3, deren Start für 2012 geplant ist, dienen der Überwachung von Land und Wasser, während Sentinel-4 und Sentinel-5 sich auf meteorologische und klimatische Beobachtungen mittels atmosphärischer Chemie konzentrieren.

Mein Booklet 0 0