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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Deutschland stellt neues Programm zur Bildungsforschung vor

Deutschland hat ein neues Programm zur Bildungsforschung mit dem Ziel, die Qualität des Bildungssystems im Land zu verbessern, vorgestellt. "Eine wissensbasierte Gesellschaft braucht eine wissensbasierte Bildungspolitik", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan, als s...

Deutschland hat ein neues Programm zur Bildungsforschung mit dem Ziel, die Qualität des Bildungssystems im Land zu verbessern, vorgestellt. "Eine wissensbasierte Gesellschaft braucht eine wissensbasierte Bildungspolitik", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan, als sie das neue Programm vorstellte. "Dieses Programm soll auch die Grundlagen für Maßnahmen schaffen, um die Position von Schülerinnen und Schülern aus Deutschland in internationalen Vergleichsstudien zu verbessern." Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert das Programm zu 100 Prozent und plant, in den nächsten fünf Jahren insgesamt 120 Millionen Euro bereitzustellen. An der Entwicklung des Programms waren einschlägige Experten sowie Vertreter der Bundesländer beteiligt. Ministerin Schavan betonte, Bund und Länder hätten das Rahmenprogramm nicht nur gemeinsam abgestimmt, sondern würden auch bei der Umsetzung eng zusammenarbeiten. Einer der Schwerpunkte des Programms wird die Auflösung des in Deutschland engen Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg sein. "Jeder junge Mensch muss seine Chance erhalten, unabhängig von Bildungsabschluss und Einkommen der Eltern", so Schavan. Im Rahmen des Programms wird es auch um die Verbesserung der Unterrichtsmethoden, die Bewertung von Schülerinnen und Schülern, die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern, die Verbesserung der Lehrerausbildung sowie die Qualitätssicherung in der Lehre gehen. Die neue Initiative sieht den Aufbau eines deutschlandweiten Bildungspanels vor, von dem sich Ministerin Schavan erhofft, dass es das Bildungssystem Deutschlands im internationalen Vergleich wettbewerbsfähiger macht. Um die Bildungsforschungsgemeinschaft in Deutschland zu stärken, sollen im Rahmen des Programms Fördermittel für Nachwuchsforscher in diesem Bereich bereitgestellt werden. Bei der künftigen Förderpolitik wird noch stärker als bisher auf den Wettbewerb gesetzt, um die Qualität der im Rahmen des Programms durchgeführten Forschung sicherzustellen. "Wir haben jetzt eine gute Grundlage für die künftige empirische Bildungsforschung", so der Präsident der Kultusministerkonferenz Professor E. Jürgen Zöllner. "Unser gemeinsames Ziel ist es, Anreize für fundierte wissenschaftliche Ergebnisse zu setzen, um unser Bildungssystem besser und gerechter zu gestalten."

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