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A SOLAR URBAN HUB with integrated lighting and information system for optimal Smart Cities efficiency

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Solarbetriebene Straßenlaternen für intelligente Städte

Eine nachhaltige Stadtplanung kann durch die Einrichtung sicherer und sauberer Räume die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in Städten verbessern. Dieser Prozess stützt sich auf das Internet der Dinge (IdD), wodurch eine effektivere Stadtverwaltung ermöglicht wird.

Gesellschaft
Energie

Herkömmliche Straßenbeleuchtungen erfordern einen hohen Energie- und Wartungsaufwand, was zu erheblichen Kosten für die Kommunen führt. Obwohl die Nutzung energieeffizienter Beleuchtungen zunimmt, werden sie in intelligenten Städten oft nicht umfassend eingesetzt, weil sie ästhetisch nicht genügen, weil keine Solartechnik genutzt wird, weil die Integration von Sensoren und intelligenten Geräten schwierig ist und weil das Design für eine langfristige Nachrüstung fehlt. Das Projekt THE SOLAR URBAN HUB hat sich diesen Herausforderungen gestellt und ein neues netzgekoppeltes Konzept zur Umwandlung intelligenter Straßenbeleuchtung in ein IdD-fähiges Tool für intelligente Städte entwickelt. Das Tool zählt zur neuen Generation von Cradle-to-Cradle-Produkten ohne Kohlendioxidemissionen, die vollständig solarbetrieben sind. „Dies ist das erste vollständig solarbetriebene Innovationszentrum, das Licht-, Energie- und IdD-Technologie in einem attraktiven und standardisierten Produkt für vollständig optimierte intelligente Stadtumgebungen bereitstellt“, sagt Projektkoordinator Alessandro Caviasca, Geschäftsführer von SIARQ, einem KMU, das solarbetriebene Beleuchtungsprodukte entwickelt.

Unterstützung für intelligente Städte

Das System besteht aus einem kuppelförmigen, leichten Photovoltaikmodul mit Steuerelektronik, Energiespeicher, LED-Beleuchtungsmodulen, Sensoren und anderen intelligenten Geräten. „Es bildet eine integrierte und intelligente Infrastruktur, die die IdD-Entwicklung in städtischen Umgebungen unterstützt und so die Schaffung neuer Dienstleistungen, Unternehmen und wirtschaftlicher Aktivitäten fördert“, erklärt Caviasca. Das Forscherteam integrierte verschiedene Formen von Sensoren und Kommunikationsgeräten, die für intelligente Städte entwickelt wurden und auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Alle von diesem Zentrum gesammelten Daten werden dem Nutzer über die Cloud angeboten, in der Informationen wie das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung überwacht und bearbeitet werden können. Eine intelligente Stadt macht herkömmliche Netze und Dienste durch den Einsatz von Digital- und Telekommunikationstechnologien effizienter, was Einwohnern und Unternehmen gleichermaßen zugute kommt. Die Aktivierung jedes einzelnen IdD-Gerätes über das Zentrum optimiert die Umgebung intelligenter Städte und kann zur Verbesserung des Verkehrsflusses, zur Überwachung von Temperaturen und Umweltbelastungen in der Stadt, zur Optimierung des Energieverbrauchs und zur Information der Bürgerinnen und Bürger unter anderem über Straßenumleitungen und Parkplatzverfügbarkeit eingesetzt werden. Der SOLAR URBAN HUB kann daher auch den Kommunen helfen, ihre Kapitalausgaben zu senken, mehr Nachhaltigkeit durch die Nutzung von Solarenergie zu erreichen und den öffentlichen Raum sowie die städtische Umgebung aufzuwerten.

Verschiedene Optionen

Es gibt zwei Versionen des SOLAR URBAN HUB für die Anforderungen zweier verschiedener Märkte. Dazu Caviasca: „Es gibt eine eigenständige Version, die keinen Anschluss an das Stromnetz benötigt und auf den Neuanlagenmarkt ausgerichtet ist, und die netzgekoppelte Hybridversion, die sich an den Nachrüstmarkt richtet, in dem bereits ein Stromnetz vorhanden ist.“ SIARQ will Telekommunikationsunternehmen, IT-Dienstleistungsanbieter, Energieversorger und Energiedienstleister als Kundschaft und Vertriebshändler des THE SOLAR URBAN HUB für Endverbraucher ansprechen. Vor allem diese Großunternehmen bieten eine globale Lösung, Endverbrauchern intelligente Städte näher zu bringen, und sie sind daran interessiert, den THE SOLAR URBAN HUB in ihr Angebot aufzunehmen. Das Gerät wird über die Plattform Rethink the city vermarktet, indem das Ökosystem intelligenter Städte dazu angehalten wird, sich SIARQ anzuschließen und neue Geschäftsmodelle für die Städte von morgen zu entwickeln. „Das Konzept wird an verschiedenen Orten in Spanien getestet und ein weiterer Pilotversuch wird in einem Living Lab für intelligente Beleuchtung und Dienstleistungen für intelligente Städte in Kopenhagen auf den Weg gebracht“, betont Caviasca.

Schlüsselbegriffe

THE SOLAR URBAN HUB, Internet der Dinge (IdD), Beleuchtung, intelligente Stadt, SIARQ, Sensor, Solarenergie, Stromnetz, Pilotversuch

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