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Klimaregelung bekommt eine doppelte Bedeutung mit gleich mehreren Vorteilen

Umweltfreundlichere Gebäude haben einen großen Einfluss auf die Verlangsamung des Klimawandels. Durch ein einfaches und kosteneffizientes System für bestehende und neue Gebäude können sich deren Nutzerinnen und Nutzer in ihren „Komfortzonen“ aufhalten, während gleichzeitig die Emissionen reduziert werden, was sowohl der Atmosphäre innerhalb als auch der Umwelt außerhalb dieser Gebäude zugutekommt.

Digitale Wirtschaft
Klimawandel und Umwelt

Die Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emissionen ist für die Eindämmung des Klimawandels von entscheidender Bedeutung, weshalb viele neue Technologien und Ansätze auf dieses Ziel ausgelegt sind. Da Nichtwohngebäude für 11 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind, könnte insbesondere die Ausrichtung auf diesen Sektor erhebliche Auswirkungen haben. Die Unterstützung des Projekts SQ Building durch die EU hat DeltaQ dabei geholfen, seine Gateway- und Cloud-basierte Software als Dienstleistung auf den Markt zu bringen, um genau das zu erreichen und gleichzeitig das Raumklima und den Nutzungskomfort zu verbessern sowie die Betriebskosten zu senken. Seine „kleine Blackbox“ kann die meisten Menschen mit Gebäudeeigentum oder Gebäudeverwaltungen unterstützen, schnell damit zu beginnen, das Nachhaltigkeitsprofil der Immobilien zu verbessern, wenn diese bereits mit einem Gebäudeverwaltungssystem ausgestattet sind.

Eine „kleine Blackbox“ zur Verbindung von Gebäuden mit künstlicher Intelligenz und der Cloud

Der Einstieg ist ein Kinderspiel. Zunächst verbindet DeltaQ sein Gateway, das nur etwas größer als ein Kartenspiel ist, mit dem Gebäudeverwaltungssystem. In den nächsten Wochen überwacht das System dann Messwerte wie Luft- und Wassertemperatur, CO2-Gehalt und den Zustand von Pumpen und Kesseln. Dabei wird schließlich ein digitales Modell des Gebäudes erstellt, und die Daten werden auf dem Dashboard des Nutzenden an den physischen Standorten angezeigt, die den Datenquellen entsprechen. Marieke de Groot, Verantwortliche für Marketing und Kommunikation bei DeltaQ, führt weiter aus: „Das digitale Gebäudemodell integriert künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen und berücksichtigt zugleich Wetter- und Auslastungsprognosen sowie Vorlieben der Nutzenden wie etwa Thermostateinstellungen. DeltaQ berechnet voraus, wie das Gebäude reagieren und was es in den kommenden Stunden für Komfort und Energieeffizienz benötigen wird. Die Steuerungseinstellungen werden über das DeltaQ-Gateway an das Gebäudeverwaltungssystem gesendet und laufend aktualisiert.“

Eine kleine und einfache Investition mit großer Wirkung

Das Produkt wurde am Hauptsitz von Sodexo in Brüssel (Website auf Französisch) eingeführt, wo es über einen Zeitraum von drei Jahren zu einer Optimierung der Heizung, Kühlung und Belüftung der fast 10 000 m2 Grundfläche geführt hat. So senkte DeltaQ den Gasverbrauch um fast 50 % (1 285 MWh), den Stromverbrauch um 25 % (648 MWh) und den CO2-Ausstoß um fast 33 % (586 t). Beeindruckend war außerdem, dass 75 % weniger Beschwerden in Bezug auf Komfort gemeldet wurden. Der potenzielle weltweite Nutzen einer breiten Einführung von DeltaQ für umweltfreundlichere Gebäude mit höherem Komfort für die Nutzerinnen und Nutzer ist ohne Zweifel enorm. Zusätzlich zu den Vorteilen für die Umwelt bringt die Verbesserung des Komforts für die Nutzerinnen und Nutzer aber auch geschäftliche Vorteile mit sich, wie beispielsweise die Möglichkeit, mehr Mietende oder talentierte und produktive Mitarbeitende anzuziehen. De Groot fügt hinzu: „Das Wertvollste an der DeltaQ-Lösung ist, dass sie sich an bestehende Gebäude richtet und keine großen Investitionen in Dämmung, Wärmerückgewinnung und andere Energiesparmaßnahmen erfordert. Sie ist einfach zu implementieren und kann auf fast jedem Gebäude mit einem Gebäudeverwaltungssystem installiert werden – DeltaQ ist mit den meisten Gebäudetypen kompatibel. Die Amortisationszeit der Lösung ist auf nur wenige Monate begrenzt. DeltaQ kann die CO2-Emissionen seiner Kundschaft um 15 bis 40 % verringern und gleichzeitig die Energiekosten senken.“ Das Projekt SQ Building ermöglichte es dem Unternehmen, ausgehend von seinen drei Gründern auf eine Mitarbeiterschaft von 20 Personen zu wachsen. Durch seinen Erfolg gelang es dem Unternehmen, zusätzliche Eigenkapitalfinanzierungen zu erwirtschaften, was dazu beigetragen hat, die Vertriebs- und Betriebsteams zu erweitern und eine neue Geschäftsführerin einzustellen. DeltaQ ist auf einem guten Weg, und die Welt könnte schon bald die Auswirkungen auf die globale Erwärmung und die Regelung des „Klimas“ in Innenräumen für mehr Komfort buchstäblich spüren.

Schlüsselbegriffe

SQ Building, Gebäude, DeltaQ, Emissionen, Energie, CO2, Gebäudeverwaltungssystem, KI, künstliche Intelligenz

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