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The most accurate 3D sensor in the world

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Neue Miniaturtechnologie soll autonomen Robotern das Sehen ermöglichen

Echtzeit-3D-Sensoren sind der Schlüssel dazu, dass autonome Systeme mit ihrer Umgebung interagieren und so komplexe Aufgaben wie Gestensteuerung, Überwachung von Vitalparametern und Gesichtserkennung erfüllen können.

Digitale Wirtschaft

Kollaborative Roboter, selbstfahrende Autos, fliegende Taxis, erweiterte Realität – das ist die aufregende Zukunft die uns versprochen wird. Was jedoch ungesagt bleibt, ist die Tatsache, dass diese automatisierte hochtechnische Zukunft ohne präzise 3D-Sensoren nicht mehr als Science-Fiction ist. „Die größte Herausforderung für diese Zukunft der Automatisierung liegt in der Sensortechnologie, die in Echtzeit genaue 3D-Informationen aus der Umgebung liefern kann“, so Jouni Halme, Mitbegründer von Ladimo Smarter Vision. „Diese Informationen dienen als Ausgangspunkt für viele der Anwendungen, die unsere Zukunft bestimmen werden, seien es Maschinen, Roboter, assistiertes oder autonomes Fahren, erweiterte/virtuelle Realität oder Gesichtserkennung.“ Mit Unterstützung der EU-Finanzierung entwickelt Ladimo Smarter Vision Micro (der genaueste 3D-Sensor der Welt), ein optisches Echtzeit-Miniatursystem in 3D, das es diesen Anwendungen ermöglicht, sicher mit ihrer Umgebung zu interagieren.

Ein kompakterer Sensor

Die Lösung von Smarter Vision Micro ist im Wesentlichen eine Miniaturversion des bestehenden Echtzeit-3D-Sensors von Ladimo. „Ein kompakterer Sensor ermöglicht fortschrittliche Funktionen wie Gestensteuerung, Überwachung von Vitalparametern, Herzschlagmessung, Gesichtserkennung und eine Reihe von Sicherheitsfunktionen – allesamt wichtige Voraussetzungen für die Automatisierung in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Automobil und Robotik“, erklärt Halme. Obwohl das Projekt noch im Gange ist, hat es bereits einige wichtige Ergebnisse erzielt. So wurden beispielsweise die Kernkomponenten der Smarter Vision Micro-Lösung, einschließlich des Lasers, der Kamera, der Optik und des diffraktiven optischen Elements (DOE), ausgewählt und werden nun ersten Tests unterzogen. Laut Halme ermöglichen diese mit potenziellen Partnern durchgeführten Tests es dem Forschungsteam, viel über die besonderen Anforderungen der verschiedenen Branchen zu erfahren. „Zu den wichtigsten Erkenntnissen, die wir bisher gewonnen haben, gehört, dass unser Algorithmus in Echtzeit auf einer Mobiltelefonplattform ausgeführt werden kann“, fügt er hinzu. „Diese Entdeckung hat den Weg für die Kommerzialisierung nicht nur der Smarter Vision Micro-Lösung als Ganzes, sondern auch einiger ihrer Einzelkomponenten geebnet.“

Pilotprojekte und Patente geplant

Während das Projekt weiter voranschreitet, konzentriert sich Ladimo derzeit auf die Fertigstellung der 3D-Sensorplattform. Eine der größten Herausforderungen dabei ist die Beschaffung der notwendigen Hardwarekomponenten. „Durch die COVID-19-Pandemie sind die weltweiten Lieferketten ins Stocken geraten, wodurch die Lieferzeiten für einige wichtige Komponenten mehr als vier Monate betragen können“, merkt Halme an. Sobald diese Komponenten gesichert und in die endgültige Lösung integriert sind, freut sich das Unternehmen darauf, den 3D-Sensor mit seinen strategischen Partnern zu testen. In der Zwischenzeit hat sich Ladimo ein Patent für die Lösung in Finnland gesichert und strebt nun an, dasselbe auf globalen Märkten wie Europa, China, Japan und den Vereinigten Staaten zu tun. Das Projekt soll im September 2022 abgeschlossen werden.

Schlüsselbegriffe

Smarter Vision Micro, Automatisierung, Sensorik, 3D, autonome Roboter, autonome Systeme, selbstfahrende Autos, fliegende Taxis, erweiterte Realität

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