Skip to main content

Article Category

Article available in the folowing languages:

Auf dem Weg zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen in europäischen Städten

Ein EU-unterstütztes Projekt sucht nach innovativen Lösungen, um die städtischen Lebensmittelsysteme nachhaltiger zu gestalten.

Klimawandel und Umwelt
Gesellschaft
Lebensmittel und natürliche Ressourcen
Sicherheit

Seit seinem Start im Jahr 2020 setzt sich das EU-unterstützte Projekt FOOD TRAILS dafür ein, dass die Menschen in Europa Zugang zu erschwinglichen, ausgewogenen und gesunden Lebensmitteln erhalten. Die FOOD TRAILS koordinierende Stadt Mailand und der Projektpartner Cariplo Factory, Italien, haben jetzt einen Aufruf zum Vorschlag von Lösungen für innovative Start-ups und KMU gestartet, um die Nachhaltigkeit der Lebensmittelsysteme in 11 europäischen Städten zu verbessern. Die an dem Projekt beteiligten Städte sind Bergamo, Birmingham, Bordeaux Métropole, Kopenhagen, Funchal, Grenoble-Alpes Métropole, Groningen, Mailand, Thessaloniki, Tirana und Warschau. Wie auf der Projektwebsite in einer Pressemitteilung berichtet wird, wird sich nach erfolgreichen Bewerbungen die Möglichkeit bieten, in diesen Reallaboren Pilotprojekte zu erarbeiten, strategische Allianzen zu bilden, mit wichtigen Interessengruppen zusammenzuarbeiten und potenzielle Investierende zu treffen.

Stärkere Zusammenarbeit

„Durch das Projekt FOOD TRAILS hat die Stadt Mailand die Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Städten initiiert und verstärkt, um den Austausch von Wissen und bewährten Verfahren zum Thema Lebensmittelpolitik in städtischen Gebieten zu fördern“, so die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Mailand, Anna Scavuzzo, in der Pressemitteilung. „Besonders durch die Forschungs- und Innovationsmaßnahmen zum Lebensmittelsystem, die für die Mailänder Lebensmittelpolitik relevant sind und gemeinsam mit der Fondazione Cariplo und der Cariplo Factory durchgeführt werden, können wir neue Start-ups zum Thema Nachhaltigkeit gewinnen und die Zahl der an der Umsetzung der Lebensmittelpolitik Beteiligten erhöhen.“ Start-ups und KMU können sich für die Entwicklung innovativer Lösungen in sieben Themenbereichen bewerben: allgemeine und berufliche Bildung, Kommunikation und Einbeziehung, weniger Lebensmittelverschwendung, Datenerfassung und Überwachung, Zugang zu gesunden Lebensmitteln und Produktionsprozessen, städtische Landwirtschaft und Gemüsegärten sowie Lebensmittelverpackungen. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Februar 2023. Nach der Bewertung aller Bewerbungen werden die ausgewählten Start-ups und KMU im Frühjahr 2023 an einer Netzwerkveranstaltung teilnehmen. Sie werden sich und ihre Projekte den Partnerstädten, wichtigen Interessengruppen und potenziellen Investierenden von FOOD TRAILS vorstellen. Anschließend werden die für das Finale qualifizierten Projekte ermittelt, die die Chance erhalten, ein Pilotprojekt im Rahmen von FOOD TRAILS zu entwickeln. „Heute ist es wichtiger denn je, Innovationen in den Lebensmittelversorgungsketten auszuarbeiten und zu erneuern, um sie nachhaltiger zu gestalten und für die Herausforderungen der Gegenwart zu rüsten. Dieser Aufruf bietet den besten Start-ups und KMU in diesem Bereich die Chance, an einem einzigartigen europäischen Projekt wie FOOD TRAILS teilzunehmen“, bemerkt Carlo Mango, Geschäftsführer von Cariplo Factory. „Dieses Projekt stellt eine reale und konkrete Chance für Innovationen im Lebensmittelsystem dar und verbindet Mailand dank des Ideenaustauschs zwischen Einrichtungen, Interessengruppen des Lebensmittelsystems und innovativen Unternehmen mit zahlreichen Gegebenheiten in großem Maßstab.“ Das vier Jahre laufende Projekt FOOD TRAILS (Building pathways towards FOOD 2030-led urban food policies) bringt 19 Partner aus 11 europäischen Ländern zusammen. Das Projekt endet im Oktober 2024. Weitere Informationen: FOOD-TRAILS-Projektwebsite

Schlüsselbegriffe

FOOD TRAILS, Lebensmittel, Lebensmittelsystem, Lebensmittelpolitik, Stadt, urban, KMU, Start-up

Verwandte Artikel