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Projekte im Rahmen der Aufforderung zum Grünen Deal fördern Systemwandel für resilientes, nachhaltiges und klimaneutrales Europa

Europas Weg in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität erfordert Lösungen, mit denen Sektoren, Systeme und Grenzen überschritten werden. In diesem CORDIS Results Pack werden zehn EU-finanzierte Projekte vorgestellt, die vom Unterstützungsbüro für Projekte im Rahmen des Grünen Deals koordiniert werden und praktische Instrumente, Technologien und Modelle zur Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigen, resilienten und schadstofffreien Zukunft bereitstellen.

Europas Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialsysteme stehen unter beispiellosem Druck. Der Klimawandel intensiviert Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen, der Verlust der biologischen Vielfalt beschleunigt sich, und die Ressourcennutzung belastet die Ökosysteme stetig weiter. Diese Herausforderungen zu meistern, erfordert einen systemischen Wandel in den Bereichen Energie, Mobilität, Umwelt, Gesundheit, Industriesysteme und Governance. Die EU-Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zum Grünen Deal wurde ins Leben gerufen, um diesen Übergang zu beschleunigen. Die in diesem Results Pack vorgestellten zehn Projekte veranschaulichen konkrete Lösungen, bestmögliche Verfahren und Partnerschaftsmöglichkeiten, die übernommen, reproduziert und im Maßstab erweitert werden können. Insgesamt umfassen sie fünf Kernbereiche, die vom Unterstützungsbüro für Projekte im Rahmen des Grünen Deals festgelegt wurden: saubere Energie, Lebensmittel und Gesundheit, Klima und biologische Vielfalt, städtische Umwelt und Mobilität sowie Wissen und Bürgerinnen und Bürger. In all diesen Bereichen wird im Zuge der Projekte veranschaulicht, wie integrierte Ansätze in der Praxis neue Wege zur Nachhaltigkeit eröffnen können. Anpassung an den Klimawandel und Resilienz werden durch Instrumente gestärkt, die die Entscheidungsfindung bei Wasserknappheit, Überschwemmungen und Hitzewellen erleichtern, sowie mithilfe von Pilotprojekten zur Wiederherstellung von Ökosystemen, zum Schutz der biologischen Vielfalt und zur Optimierung der Kohlenstoffbindung. Neue Nachweis-, Bewertungs- und Sanierungstechnologien, die auf per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) als sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ und andere persistente Schadstoffe abzielen, tragen dazu bei, Boden, Wasser und öffentliche Gesundheit zu schützen und unterstützen die Null-Schadstoff-Bestrebungen. Innovationen, mit denen Abfall aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor und in Form mehrschichtiger Kunststoffe innerhalb neuer Wertschöpfungsketten in neue höherwertige Produkte umgewandelt werden, leisten einen Beitrag dazu, die Ziele der Kreislaufwirtschaft zu erreichen, und werden durch territoriale Pilotprojekte und Geschäftsmodelle unterstützt, europaweit repliziert werden können. Saubere und flexible Energiesysteme werden durch großmaßstäbliche Forschungsinfrastrukturen für hybride Speicher, klimapositive Wasserstofferzeugung und eine bessere Einbindung erneuerbarer Energien sowie durch lokale Energiegemeinschaften ermöglicht. Die Folge dessen ist eine bessere Netzstabilität. Nachhaltige Mobilität und Infrastruktur nehmen in Form grüner Flughafen- und Seehafeninitiativen Gestalt an, mit denen demonstriert wird, wie Verkehrsknotenpunkte Emissionen reduzieren, die Effizienz verbessern und erneuerbare Energien integrieren können. Innerhalb aller Projekte wird die Bedeutung der Möglichkeit der Maßstabserweiterung und Übertragbarkeit der Forschung zum Klimawandel hervorgehoben. Ob digitale Zwillinge für den Hafenbetrieb, Fahrpläne für hybride Energiespeicherung oder Modelle für kreislauforientierte Wertschöpfungsketten für Abfall: Jede Initiative hat Instrumente zu bieten, die von Verantwortlichen der Politik, regionalen Behörden, KMU und Netzwerken der Zivilgesellschaft übernommen werden können. Bei vielen wird außerdem die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements betont sowie anerkannt, dass Europas Klimawende nur dann von Erfolg gekrönt sein wird, wenn sie sozial inklusiv abläuft. Insgesamt veranschaulichen die vorgestellten Ergebnisse, wie EU-finanzierte Forschung die Umsetzung des europäischen Grünen Deals beschleunigt. Es werden gangbare Wege gewiesen, um Emissionen zu reduzieren, Ökosysteme wiederherzustellen, die Resilienz zu stärken und eine gerechtere, nachhaltigere Zukunft aufzubauen. Die in diesem Pack vorgestellten Projekte decken ein breites Spektrum von Ansätzen zur Verwirklichung der grünen Ambitionen Europas ab, darunter neue Technologien, grenz- und sektorübergreifende Governance und gesellschaftliches Engagement. Um saubere Energie zu fördern, vereinte eine Forschungsgruppe im Rahmen von Bio FlexGen Biomasse und erneuerbaren Wasserstoff zu einem flexiblen Kraft-Wärme-Kopplungssystem für zuverlässige, CO2-arme Energie, während mit der Arbeit des Projekts StoRIES die hybride Energiespeicherung mithilfe von gemeinsamen Forschungsinfrastrukturen, Fahrplänen und interdisziplinärer Zusammenarbeit vorangebracht wurde. Das Team des Projekts AURORA befähigte die Bürgerinnen und Bürger dazu, lokale Energiegemeinschaften mitzugestalten. Zu vermeiden, dass Abfall auf Deponien gelangt, und die Schließung des Produktionskreislaufs sind Kernpunkte der Kreislaufwirtschaft. Innerhalb des Projekts Agro2Circular wurde vorgeführt, wie Abfall aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor und in Form mehrschichtiger Kunststoffe in neue höherwertige Materialien umgewandelt werden können. Mit dem Projekt CIRCULAR FOAM wurde ein Meilenstein bei der Umwandlung von Polyurethanschaumabfall in hochwertige recycelte Rohstoffe erreicht, und das Team des Projekts PROMISCES entwickelte fortgeschrittene Methoden zur Erkennung, Bewertung und Entfernung persistenter Schadstoffe, um die Wertschöpfungsketten der Kreislaufwirtschaft zu sichern. Zur Unterstützung optimierter Strategien zum Schutz des Klimas und der biologischen Vielfalt vereinte das Projekt ARSINOE regionale Klimaanpassungserfordernisse mit umsetzbaren Lösungen, die in Reallaboren und mithilfe von Bürgerwissenschaft entwickelt wurden, während das europaweite Konsortium des Projekts SUPERB großmaßstäbliche Pilotvorhaben zur Wiederherstellung von Wäldern auf den Weg brachte und praktische Anleitungen lieferte. Im Bereich städtische Umwelt und Mobilität konzentrierte sich das Team des Projekts OLGA auf Europas Flughäfen, wobei nachhaltige Flugzeugtreibstoffe und der energieeffiziente Flughafenbetrieb erprobt wurden, während im Zuge des Projekts PIONEERS skalierbare Innovationen für umweltfreundliche, resiliente und digital optimierte europäische Häfen demonstriert wurden.

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