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55. Winzereien unterstützen, damit Europas Wein in Strömen fließt!

Wein: ein Sektor, der Dörfer am Leben erhält und der Wirtschaft Milliarden einbringt. Veränderungen im Klima und in der Nachfrage stellen jedoch Herausforderungen dar. Hier können neue Ansätze helfen.

Roboter und QR-Pässe für den Weinsektor – Arbeitskräftemangel und Betrug im Stil des 21. Jahrhunderts bekämpfen!

Die Menschen vergessen oft, welche Bedeutung die Weinindustrie in Europa hat. EU-weit gibt es etwa 2,2 Millionen Weinbaubetriebe, die rund 3,2 Millionen Hektar Rebfläche bewirtschaften, wobei auf diesen Weinbergen Jahr für Jahr etwa 150 Millionen Hektoliter Wein, jährlich rund zwanzig Milliarden Flaschen, erzeugt werden. Der Weinsektor mit seiner Gesamtwertschöpfungskette vom Anbau der Trauben bis zum Verkauf der Flaschen erbringt der EU-Wirtschaft jährlich rund 130 Milliarden EUR und sichert, vor allem in ländlichen Gebieten, fast drei Millionen Arbeitsplätze. Allein die Weinexporte weisen einen Wert von um die 18 Milliarden EUR pro Jahr auf, wodurch Wein zu einem der wichtigsten Ausfuhrartikel des Agrar- und Ernährungssektors Europas wird. Doch auch wenn die Zahlen beeindruckend klingen, sieht sich die Branche mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die letzten Ernten wurden stark durch Dürren, Hitzewellen, heftige Regenfälle und Krankheiten in Mitleidenschaft gezogen. Die Weinerzeugung in der EU war 2023 und 2024 so niedrig wie kaum jemals zuvor in diesem Jahrhundert. Zudem ist der Weinkonsum weltweit auf den niedrigsten Stand seit Mitte der 1990er Jahre gesunken. Die Winzereien geraten von beiden Seiten unter Druck: unbeständigere Ernten und schwächere Nachfrage. Was können wir tun, um die Situation zum Besseren zu wenden? Unsere drei Gäste, die alle im Rahmen des EU-Finanzierungsprogramms für Forschung und Innovation unterstützt wurden, verfolgen einige faszinierende Ideen. Filipe Neves dos Santos(öffnet in neuem Fenster) arbeitet am Centre for Robotics in Industry and Intelligent Systems(öffnet in neuem Fenster), INESC TEC, in Portugal. Er entwickelt innerhalb des Projekts SCORPION autonome Roboter und Maschinen für die Land- und Forstwirtschaft, die auf sichere Weise an steilen Hanglagen arbeiten können. Zoe Doulgeri(öffnet in neuem Fenster) ist Professorin für Robotik und Fertigungssystemsteuerung an der Aristoteles-Universität Thessaloniki. Ihr gegenwärtiges Forschungsinteresse gilt dem Anlernen und der Steuerung von ein- und zweihändiger robotischer Objektmanipulation(öffnet in neuem Fenster), die sie im Zuge des Projekts BACCHUS erforschte. Gustavo Pérez González(öffnet in neuem Fenster) ist leitender Projektmanager an der Autonomen Universität Barcelona(öffnet in neuem Fenster). Sein Spezialgebiet ist die analytische Chemie, insbesondere die Entwicklung sicherer, rückverfolgbarer und unveränderlicher Lösungen zur Weinauthentifizierung, wie sie im Rahmen des Projekts TRACEWINDU erarbeitet wurden.

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