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Next-generation heart bypass grafts to naturally restore cardiovascular function.

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Besserer Weg zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit

Dank einer neuen Generation von Gefäßersatztechnologien kann potenziell der Bedarf an wiederholten chirurgischen Eingriffen verringert und können gleichzeitig die Gesundheitskosten gesenkt sowie die Behandlungsergebnisse verbessert werden.

Die koronare Herzkrankheit ist eine häufige Erkrankung, die eintritt, wenn sich in den Herzarterien derart viel Plaque anlagert, dass das Blut nicht ungehindert strömen kann. Geschieht dies, können die Patientinnen und Patienten Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit und Müdigkeit verspüren. Die gute Nachricht ist, dass die koronare Herzkrankheit oft vermeidbar ist, wobei der Koronararterien-Bypass (CABG) als Goldstandard zu ihrer Behandlung gilt. Die schlechte Nachricht ist, dass die Koronararterien-Bypassoperation, bei der Venen aus den Beinen der Betroffenen als Gefäßprothese entnommen werden, eine hohe Fehlerquote aufweist. Tatsächlich sind bis zu 20 % aller Implantate nach nur einem Jahr wieder verstopft. Gefäßersatztechnologien der nächsten Generation wie etwa ein von Xeltis entwickelter restaurativer Gefäßersatz, mit dem die Venenentnahme überflüssig wird, könnten die Therapieergebnisse bei den Betroffenen verbessern und die Behandlungsmöglichkeiten erweitern. „Fortgeschrittene innovative Gefäßersatztechnologien weisen das Potenzial auf, wiederholte Eingriffe zu reduzieren, die Lebensqualität zu verbessern und die Gesundheitskosten im Zusammenhang mit Transplantatversagen und Revaskularisierung zu senken“, erläutert Eliane Schutte, Geschäftsführerin von Xeltis. Die Arbeit des EU-finanzierten Projekts HeartRestore trägt dazu bei, dieses Potenzial in die klinische Praxis umzusetzen.

Klinisch skalierbare Lösung für Koronararterien-Bypass

Durch Bündelung des multidisziplinären Fachwissens der klinischen, wissenschaftlichen und industriellen Projektpartner wurde im Rahmen von HeartRestore mit Unterstützung des Europäischen Innovationsrats(öffnet in neuem Fenster) das Ziel verfolgt, das Gebiet einer transformativen, klinisch skalierbaren Koronararterien-Bypasslösung näherzubringen. „Wir sind stolz auf die enge Zusammenarbeit zwischen den Partnern und das gemeinsame Engagement zum Nutzen der Betroffenen, wobei wir wissenschaftliche Ambitionen mit der praktischen Umsetzung in Einklang bringen“, erklärt Schutte, die das Projekt koordinierte. Dank dieser engagierten Zusammenarbeit war das Projektteam in der Lage, mit Erfolg die klinische und translationale Bereitschaft für innovative Koronararterien-Bypasstechnologien zu stärken. Dazu zählten die Bereitstellung klarer Wege zum Erkenntnisgewinn, eine bessere Abstimmung auf den klinischen Bedarf sowie Fortschritte bei der skalierbaren Fertigung und der Vorbereitung auf die Zulassung. „Diese Arbeit hat letztlich einen zuverlässigen Weg geschaffen, den innovative Medizintechnik-Unternehmen beschreiten können, um ihre neuartigen Koronararterien-Bypassimplantate der realen Anwendung anzunähern“, fügt Schutte hinzu. Bei Xeltis selbst wurde dies bereits realisiert und das HeartRestore-Verfahren genutzt, um das weltweit erste synthetische transformative Koronararterien-Bypassimplantat auf den Markt zu bringen.

Europäische Innovation in Medizintechnik vorantreiben

Das Team von HeartRestore hat mit dem Ziel, den Patientinnen und Patienten bahnbrechende kardiovaskuläre Implantate zur Verfügung zu stellen, einen Paradigmenwechsel hin zu fortgeschrittenen, klinisch relevanten Koronararterien-Bypass-Gefäßersatzlösungen herbeigeführt. „Unsere Arbeit wird nicht nur dazu beitragen, Europas Innovation in der Medizintechnik voranzutreiben, sondern vor allem bessere kardiovaskuläre Ergebnisse bei den Betroffenen bewirken“, schließt Schutte. Aufbauend auf den Ergebnissen und der Dynamik des Projekts wird bei Xeltis das Koronararterien-Bypass-Implantatprogramm weiter in Richtung klinische Anwendung vorangetrieben. Dazu zählen die Fertigstellung der wichtigsten Entwicklungsmeilensteine, die Zusammenarbeit mit klinischen Interessengruppen und die Sicherstellung der Bereitschaft für die Maßstabserweiterung und den Marktzugang.

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