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Genetics education: improving non-genetic health professionals' understanding of genetic testing (GENED)

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Die Ausbildung von medizinischem Fachpersonal

Die Umsetzung von neu gewonnenem Wissen in der alltäglichen medizinischen Praxis ist eine komplizierte Aufgabe. Neue Informationen und Verfahren im Bereich der Genetik werden schneller denn je erarbeitet, währenddessen die Mediziner mit diesen Veränderungen Schritt halten müssen.

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Das von der Europäischen Gemeinschaft finanzierte GENED-Projekt diente dazu, eine europaweite Ausbildungsinitiative zu starten, wobei Genetikwissenschaftler, Patientengruppen und medizinisches Fachpersonal zusammenarbeiten. Ein Ziel war es dabei, in einer Zeit, wo sich die Gentests schnell zu einem normalen Hauptbestandteil der medizinischen Betreuung entwickeln, die Ausbildungsziele für diese Gruppen klar zu definieren. Es besteht hinsichtlich der Durchführung von Gentests die Notwendigkeit, dass die Ärzte dabei eine Vielzahl ethischer und klinischer Richtlinien einhalten. Diese Richtlinien können jedoch nur einen Teil der spezialisierten Schulung und der Ausbildungsprogramme ausmachen. Durch GENED sollten mittels eines umfragebasierten Ansatzes empirische Ergebnisse gewonnen werden, um später ein angemessenes Ausbildungsmodell erstellen zu können. Der fertige Datensatz besteht aus über 4500 Fragebögen aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien. Die Ergebnisse wurden für die Analyse aufbereitet und in mehreren Zeitschriften für medizinisches Fachpersonal außerhalb der Genetik veröffentlicht. Mittels dieser Daten entsteht höchstwahrscheinlich die Grundlage für mehrere Ausbildungsressourcen in der Medizin weltweit.

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