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Inhalt archiviert am 2024-05-24

Electronic sensor system for the characterisation of packaging emissions

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Die Qualitätssicherung bei Lebensmitteln

Entsprechend den Gesetzen zur Lebensmittelsicherheit bietet ein Prototypensystem für die Einschätzung von flüchtigen Emissionen auf Verpackungsmaterialien der Industrie größere Zeitersparnisse.

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Mikroorganismen, Luftfeuchtigkeit, Schadstoffe, Licht und Sauerstoff sind einige der vielen Faktoren, die Lebensmittel beeinträchtigen können. Aus diesem Grund verwendet man geeignete Verpackungsmaterialien, um die Lebensmittel vor Umwelteinflüssen zu schützen und eine lange Haltbarkeit zu sichern. Dennoch können unerwünschte Substanzen wie Lösungsmittel und Bestandteile mit Nebengerüchen, die in Verpackungsmaterialien vorkommen, negative Auswirkungen auf die Lebensmittel haben. Aus diesem Grund arbeitete man im Rahmen des ESCAPE-Projekts an der Entwicklung einer geeigneten Ausrüstung zur Überwachung von unerwünschten Nebengerüchen bei Verpackungsmaterialien in einem frühen Stadium. Insbesondere entwickelte man eine neue Messausrüstung, die speziell konstruierte anwendungsspezifische Sensorensysteme und Instrumente für die Probenentnahme integriert. Das Prototypensystem ist in der Lage die Menge von ausgasenden Analyten zu messen, um die Qualität von Verpackungsmaterialien zu bewerten. Das neuartige Analysegerät stellt eine einzigartige Kombination aus einem zweckmäßigen Probenentnahmesystems, Elektronikbetrieb für die Sensoren und Software dar. Es eignet sich zur Dampfraumanalyse auf verschiedenen Materialien und vor allem bei Tiefdruckproben. Es ist leicht zu bedienen, kostengünstig und erfordert keine speziellen Fähigkeiten. Sehr wichtig ist, dass es als zusätzliches Prüfinstrument an der Produktionsstrecke angebracht werden kann, um bereits früh Abweichungen bei der Produktion festzustellen. Das Gerät erlaubt nach der Kalibrierungsphase eine Einstufung der flüchtigen Emissionen aus verschiedenen Quellen und ist zur separaten Erkennung von bestimmten Lösungsmitteln wie Wasser fähig. Anders als bislang angewendete Verfahren zur Qualitätseinschätzung wie sensorische Prüfergruppen oder analytische Untersuchungen (Gaschromatographie, Massenspektrometrie), ist der neue Analyseansatz weniger zeitintensiv. Man strebt nach einer weiteren Forschung und Entwicklung vor allem mit solchen Partnern, die an neuen Anwendungen interessiert sind.

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