Die Analyse von Alternativen zur biologischen Unkrautbekämpfung
Das Potenzial der Nutzung von Allelopathie als alternativer Plan zur Unkraut-, Insekten- und Krankheitskontrolle bei Pflanzen steht schon seit geraumer Zeit zur Debatte. Bevor jedoch eine solche Strategie umgesetzt werden konnte, mussten ihre ökologischen und toxikologischen Auswirkungen untersucht werden. Aus diesem Grund wurde eine Bewertung der Risiken für Mensch und Umwelt durchgeführt, in die die allelopathischen Eigenschaften von Weizen in der modernen Landwirtschaft einbezogen wurden. Darüber hinaus wurde ein Rahmen für zukünftige Bewertungen allelopathischer Kulturpflanzen erarbeitet. Um dies weiter voranzubringen, entwickelte und bestätigte man eine analytische Methodologie, um Hydroxamsäuren, Lactame und Benzoxazinone in Weizensorten sowohl organischer als auch konventioneller Anbaumethoden zu messen. Außerdem wurden Benzoxazinon-Derivate wie Aminophenoxazinone und entsprechende Malonamidsäuren in den Böden der Umgebung ermittelt. Eine Ringvergleichsstudie lieferte eine Analyse, die die Grundlage einer akkuraten Methodologie bildete. Die allelopathischen Dimensionen von Weizen in Verbindung mit der geringen ökologischen Beständigkeit und den wenigen Giftstoffen erhöhen die Chancen der Landwirte auf gute Erträge. Die erzielten Ergebnisse sollten sich als wichtig für den Einsatz solcher Chemikalien in der Landwirtschaft als ökologische Alternative zu Pestiziden erweisen.