Marine Ökosysteme im Brennpunkt
Das von der Europäischen Kommission geförderte BASICS-Projekt beschäftigte sich mit der Identifikation der Mikroorganismen, die mit dem Kohlenstoff- und Schwefelkreislauf in Zusammenhang stehen. Dies ist ein wichtiger Aspekt der Untersuchungen der gesamten marinen Biodiversität, von dem erwartet wird, dass er die Verbindung zwischen der Artenvielfalt und der Rolle der Meeresbakterien im Ökosystem aufdecken wird. Das Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie hat im Rahmen von BASICS eine neuartige Technik zur Identifizierung mariner Bakterien entwickelt. Die Technologie hinter dem neuen Ansatz wird FISH (Fluoreszenz in situ Hybridisierung) genannt und verwendet rRNA-gerichtete Oligonukleotide-Sonden. Diese Sonden können wahlweise verschiedene Bakterien aus Meeres- oder Sedimentproben auswählen. Die Intensität der Fluoreszenz wird jedes Mal direkt dem Vorkommen der spezifischen Bakterienkultur zugeordnet. Der Einsatz dieser Methode ermöglicht die schnelle Bestimmung von Bakterienkulturen. Darüber hinaus bietet ihr standardisierter Ansatz einen gemeinsamen Referenzpunkt für alle Projektpartner.