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Inhalt archiviert am 2024-05-29
Control of assembly and charge transport properties of immobilized DNA

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DNA-basierte Biophysik und Biotechnologie

EU-finanzierte Wissenschaftler haben Desoxyribonukleinsäure, auch als DNA bekannt, auf festen Trägern immobilisiert. Mit der Hilfe von innovativer Technologie führten sie die bisher detailliertesten Studien zum Ladungstransfer in DNA durch.

Europäische Forscher riefen das Projekt CIDNA ("Control of assembly and charge transport properties of immobilized DNA") ins Leben, um mittels Bildgebungstechnologie mit extrem hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung den Ladungstransfer in immobilisierter DNA zu studieren. Dafür nutzten die Wissenschaftler unter anderem Kernspinresonanzbildgebung (NMR) sowie fortschrittliche computergestützte Modellierung. Die Ergebnisse führten zu der bisher detailliertesten Darstellung von Ladungstransfermechanismen in immobilisierten DNA-Strukturen. Mittels in-situ Rastertunnelmikroskopie beschrieben die Forscher im Rahmen von CIDNA die von einem elektrochemischen Potenzial gesteuerten Konformationsänderungen in der DNA. Es wurden vier Patente eingereicht und die Ergebnisse wurden nicht nur über typisch wissenschaftliche Kanäle verbreitet: Mit dem Ziel, das Interesse an der Wissenschaft zu wecken, wurden sie auch an junge Studenten und Oberstufenschüler vermittelt. Ein detailliertes Verständnis der Immobilisierung von DNA-Strukturen auf festen Trägern ermöglichte die Steuerung von Mehr- und Einzel-Molekül-Aktivität und führte zur bis heute gründlichsten Beschreibung des Ladungstransfers. Zweifellos hat der wachsende Bereich der DNA-Chip-Technologie stark von den Errungenschaften aus CIDNA profitiert.

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