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Inhalt archiviert am 2024-05-29
The control of embryo implantation: studies of gene expression, protein profiles / functions at the utero embryonic level: cellular and molecular developmental events at the feto maternal interface

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Für eine effizientere Embryoeinnistung

Das Verständnis der Schritte bei einer Embryoeinnistung ist entscheidend für die erfolgreiche Behandlung unfruchtbarer Frauen. Ein europäisches Konsortium untersuchte die Auswirkungen von Veränderungen in der Gebärmutter und der Plazenta sowie die Immunreaktionen bei der Einnistung und dem Halten des Embryos.

Weibliche Unfruchtbarkeit ist heutzutage ein häufiges Phänomen, denn nahezu mit 30 % der Frauen haben Probleme schwanger zu werden oder den Embryo zu halten. Daher greift die Mehrzahl auf künstliche Befruchtungsmethoden zurück, die jedoch sehr teuer sind und nur eine geringe Erfolgsquote bei der Einnistung haben. Um diese Methoden zu verbessern, sind weitere Erkenntnisse über die Ursachen und Mechanismen bei der weiblichen Sterilität und der Embryoeinnistung notwendig. Aus diesem Grunde entwickelte das von der EU finanzierte Projekt EMBIC ein virtuelles Labor, um das Einnistungsfenster besser zu verstehen. Bei der Einnistung des Embryos im Endometrium finden intensive Gewebeveränderungen in der Gebärmutter und auf der Seite des Fötus eine De-novo-Organogenese durch die Bildung der Plazenta statt. Die Wissenschaftler von EMBIC beschäftigten sich mit den wichtigsten Ereignissen bei der Gewebeveränderung und der Rolle des Immunsystems bei der Einnistung, einschließlich der Präsenz von Zytokinen, der Ergänzung natürlicher Killerzellen sowie des kürzlich identifizierten progesteron-induzierten Hemmfaktors (PIBF). Die im "Uterine Immune Network" gewonnenen Informationen können bei der Entwicklung spezifischer Diagnose- und Therapiehilfsmittel gegen die Embryoabstoßung helfen. Diese würden speziell entsprechend der Regulationsstörung, die die Unfruchtbarkeit verursacht, auf jede Patientin zugeschnitten werden. Außerdem könnten Erkenntnisse über frühe Embryosignale ermöglichen, dass nur die Embryonen ausgewählt werden, die zu einer Einnistung fähig sind. EMBIC erleichterte die Schaffung integrierter Plattformen für die Untersuchung und den Umgang mit weiblicher Unfruchtbarkeit. Die Projektergebnisse sollten die Entwicklung neuer assistierter Fortpflanzungsmethoden unterstützen und die schlechten statistischen Daten bei existierenden Verfahren verbessern.

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