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Welfare Innovations at the Local level In favour of Cohesion

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Soziale Innovationen zur Bekämpfung der Ausgrenzung

Die soziale Ausgrenzung nimmt in der EU aufgrund von Problemen wie der steigenden Arbeitslosigkeit immer mehr zu. Die Forscher von WILCO untersuchten soziale Innovationen zur Bekämpfung dieser Probleme und ihre Entstehung.

Industrielle Technologien

Das EU-finanzierte Projekt WILCO ("Welfare innovations at the local level in favour of cohesion") untersuchte soziale Innovationen in europäischen Städten und analysierte, wie sie im Kontext mit sozialen Problemen und Stadtpolitik entstanden. Solche Innovationen sind besonders wichtig in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen Probleme wie soziale Ausgrenzung und hohe Arbeitslosigkeit in europäischen Gemeinden deutlich zu spüren sind. Die Studien umfassten 20 Städte und konzentrierten sich auf je zwei Städte in 10 europäischen Ländern: Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, den Niederlanden, Polen, Schweden, der Schweiz, Spanien und im Vereinigten Königreich. Zu Beginn analysierte das Projekt statistisch die sozialen Probleme in diesen Städten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf junge Menschen, Migranten und Alleinerziehenden lag. In einem nächsten Schritt wurden mittels Diskursanalyse und Interviews 77 Innovationen zu sozialen Probleme untersucht. Damit trug das Projekt zum Verständnis der Entstehung und Entwicklung von Innovationen im spezifischen Kontext von Stadtpolitik, Sozialsystemen und lokalen Gemeinschaften bei. Die Ergebnisse zeigten einen Anstieg der sozialen Verwundbarkeit, wo die Integration der Menschen (in Arbeit, Familie und Sozialsystem) wegen einer längeren Lebensphase der Unsicherheit geschwächt war. Soziale Innovationen bieten oft vielversprechende Lösungen, aber viele sind nicht in die lokalen Sozialsysteme integriert und halten nicht lange. Das Projekt definierte eine Reihe von Empfehlungen, wie dieses Problem angegangen werden kann, beispielsweise eine Open Governance der lokalen Behörden und die breite Unterstützung für Bottom-up-Initiativen. Dieses erweiterte Verständnis für sozioökonomische Probleme und die Umsetzung von sozialen Innovationen könnten möglicherweise zu besseren Lebensbedingungen für Millionen von Menschen in der EU führen.

Schlüsselbegriffe

soziale Innovation, Arbeitslosigkeit, Migration, Wohnen, Kinderbetreuung, soziale Ausgrenzung, Wohlfahrt, Zivilgesellschaft

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