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Netzwerk zur Überwachung der Ozonstrahlung löst Probleme der Biologen

In ganz Europa ist ein Netzwerk von schnellen und zuverlässigen Dosimetern (Messgeräte zur Bestimmung einer Strahlendosis) eingerichtet worden, um Biologen bei der Beobachtung der mit dem Ozonabbau verbundenen ultravioletten B-Strahlung (UVB) zu unterstützen.

Gesundheit

Zurzeit werden in ganz Europa hochpräzise physikalische Messungen von Strahlungsdaten durchgeführt. Allerdings haben die Biologen festgestellt, dass die Zeitverzögerung zwischen den aktuellen Messungen und der tatsächlichen Verfügbarkeit der Daten Monate oder sogar Jahre dauern kann. Die daraus für die Biologen resultierenden Probleme sind unverkennbar, die zur Überwachung der Reaktionen in Ökosystemen auf Strahlungsschwankungen fortlaufende Daten benötigen. Das ELDONET-Projekt hat sich die Lösung dieses Dilemmas zum Ziel gesteckt. Es geht davon aus, dass für die meisten Erfordernisse eine Wellenbereichsmessung genügt, um biologische Daten zu analysieren. Für diesen Zweck wurden diese Dosimeter entwickelt und überall in Europa aufgestellt. Dieses Netzwerk ermöglicht es, die europaweit gesammelten Daten schnellstmöglich über ein öffentliches Medium interessierten Parteien zur Verfügung zu stellen. Gegenwärtig senden alle Standorte die Daten entweder über das File Transfer Protocol (FTP) direkt an den zentralen Server in Pisa (Italien) oder mittels Disketten nach Erlangen (Deutschland).

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