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Where We Fly: Low Cost Carrier Journeys and Locations and their Roles in Promoting European Intercultural Dialogue, Shaping European Representations and Establishing Social Networks

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Billigflieger verändern Europas Kultur

Egal, ob man einen Urlaub oder eine Geschäftsreise plant, die Orte, welche die lokalen EU-Billigfluggesellschaften (Low-Cost-Carrier, LCC) anfliegen, können letztlich die Zielentscheidungen beeinflussen. Marktkonkurrenz und Diversifizierung der Routen, Fluglinienbetreiber und Flughäfen verändern sowohl die Gelegenheiten als auch die Gründe für das Fliegen.

Industrielle Technologien

Aber was zählt am meisten? Das Ziel, der Komfort oder das Erreichen des Ziels per Flugzeug? Das vorliegende Forschungsprojekt untersuchte den Aktionsraum der Günstigfluglinien in der EU und wie die in der EU lebenden Menschen durch ihn beeinflusst werden. Die Schlussfolgerungen aus dem von der EU geförderten Projekt WHERE WE FLY sind vielfältig. Am wichtigsten dabei ist, dass die sozioökonomischen Auswirkungen des Projekts in das vermehrte Wissen darüber eingebettet werden, wie die Infrastruktur des Billigflugreisens umfassender ausgebaut werden könnte. Diese Entwicklung könnte Chancen für Gemeinschaften, Privatpersonen und Unternehmen in der EU unterstützen, fördern und vermitteln, um einen sinnvollen und vorteilhaften interkulturellen Dialog in Europa in Gang zu bringen. Die Forscher sahen zunächst die Literatur über Billigfluggesellschaften durch. In der zweiten Phase unternahmen sie eine Arbeitsreise nach Izmir, Türkei, um die Dynamik einer neu in der EU angekommenen Stadt zu verstehen, und wie sie um ihren Platz im Programm der Billigflieger und in der Identität des Tourismus konkurriert. Die Projektmitglieder wollten Dinge wie die Migrationsmuster der Verbraucher, Auswanderergemeinschaften, Austauschstudenten, wirtschaftliche Ungleichheiten und kulturelle Spannungen durchschauen. Die dritte Phase überprüfte die Markenentwicklung und in der vierten Phase erfolgte der Start eines Blogs. Diese Forschungsarbeit ergab Möglichkeiten der potenziellen Nutzung und ist für Wissenschaftler der Geisteswissenschaften und Marketingleute sowie auch für Planungsprofis, Fluglinien- und Flughafenbetreiber, politische Entscheidungsträgern der EU, Tourismusagenturen und Kunstgemeinden von Interesse. Zu den Veranschaulichungen der Möglichkeiten zählen die Schaffung von geeigneten Informationssets, Ausschilderungen und Übergangshilfen für spezielle Benutzergruppen. Sie könnten auf Flughäfen aufgestellt werden. Ein weiteres Beispiel ist der mögliche kreative Einsatz von Design für grenzüberschreitende Bildungs- oder Kulturinitiativen, bei denen Billigflugstrecken berücksichtigt werden. Das gilt gleichermaßen unter Umständen für den neuerlichen Markenaufbau einer Stadt als ein Luftportal oder ein Fluglinienmanagement, das die verschiedenen Benutzergruppen anerkennt und feiert.

Schlüsselbegriffe

Billigfluggesellschaft, Billigfluglinie, europäische Kultur, Fluggesellschaft, Flughafen, interkultureller Dialog, Tourismus, Identität, Künstlergemeinschaften

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