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A HOLISTIC EXERGETIC MODEL OF THERMAL COMFORT INCLUDING THE INDIVIDUAL THERMAL BACKGROUND AND PRODUCTIVITY OF AN OFFICE WORKER IN SUMMERTIME

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Arbeiten in der Komfortzone erhöht die Produktivität

Studien aus jüngster Zeit haben nachgewiesen, dass es eine Korrelation zwischen behaglichen Arbeitsbedingungen und der Produktivität gibt. EU-finanzierte Forscher erkundeten daher die umweltbedingten und persönlichen Faktoren, die eine gemütliche Arbeitsumgebung ausmachen.

Industrielle Technologien

Menschen, die mit ihrer Arbeitsumgebung zufrieden sind, bleiben erwiesenermaßen gesünder und arbeiten effektiver. Das Maß, in dem sie mit ihrem Umfeld in Hinsicht auf die thermische Behaglichkeit zufrieden sind, wird nicht nur von Faktoren wie etwa Stoffwechselrate, Isolierung durch die Kleidung, Temperatur und Feuchtigkeit, sondern auch durch ihre individuelle Persönlichkeit beeinflusst. Trotz dieser Beweise gibt man jedoch nur ein Zehntel der Gesamtbetriebskosten eines Bürogebäudes für die Optimierung der thermischen Umgebung aus. Das Projekt EXCOMMOD IBP (A holistic exergetic model of thermal comfort including the individual thermal background and productivity of an office worker in summertime) konzipierte ein theoretisches Modell und Algorithmen für thermische Behaglichkeit. Ziel war die Entwicklung eines neuen ganzheitlichen Modells der thermischen Behaglichkeit im Büroumfeld, indem der thermische Hintergrund und verhaltensgesteuerte Handlungen eines einzelnen Menschen eingeführt werden. Es wurde eine Serie von fünf Experimenten konzipiert, welche eine sorgfältige Steuerung der Innenraumbedingungen gestatteten, während der Proband die Außenwelt sehen und mit Fenstern, Schatten und andere Funktionen im Raum interagieren konnte. Die Forscher untersuchten die psychologischen, physiologischen und verhaltensbedingten Reaktionen von Männern und Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auf verschiedene thermische Umgebungen im Sommer. Die Datenanalysen dieser Studien wurden um interdisziplinäre und internationale Diskussionen sowie eine umfassende Literaturrecherche erweitert. Resultat war ein Rahmenwerk für ein adaptives Wärmebilanzmodell, das als verhaltensbezogene Maßnahmen das adaptive Bekleidungsverhalten der Büroangestellten und ihren thermischen Hintergrund beinhaltete. Das Modell basierte auf vorhandenen Modellen zur thermischen Behaglichkeit und kann in existierenden Simulationsprogrammen problemlos umgesetzt werden. Das vorgeschlagene innovative Modell wird den Erwartungen dazu beitragen, dass Arbeitskräfte in Europa gesünder und produktiver sein werden. Die Ergebnisse von EXCOMMOD IBP stehen gleichermaßen für energieeffiziente Gebäude und stellen somit einen Beitrag zum Erreichen der EU-Ziele in Richtung einer wettbewerbsfähigen CO2-armen Wirtschaft dar.

Schlüsselbegriffe

Produktivität, Arbeitsbedingungen, thermische Behaglichkeit, thermische Umgebung, Büroangestellte, Büroangestellter

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