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Kommission fördert Projekt zur Überwindung der Rückstände bestimmter Regionen im E-Commerce

Bei der Nutzung des E-Commerce nimmt der Abstand zwischen den am weitesten entwickelten Regionen Europas und jenen mit einem Entwicklungsrückstand weiter zu. Das mit 4,35 Millionen Euro, die zum Teil von der Kommission getragen werden, ausgestattete Projekt e-MINDER soll helfe...

Bei der Nutzung des E-Commerce nimmt der Abstand zwischen den am weitesten entwickelten Regionen Europas und jenen mit einem Entwicklungsrückstand weiter zu. Das mit 4,35 Millionen Euro, die zum Teil von der Kommission getragen werden, ausgestattete Projekt e-MINDER soll helfen, diese Lücke zu schließen. e-MINDER betrifft Zypern sowie die Regionen Galizien (Spanien) und Pommern (Polen). Das Projekt soll kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dieser Gebiete dabei unterstützen, ihre E-Commerce-Fähigkeiten auszubauen, und so zum Wirtschaftsaufschwung dieser Regionen beitragen. Im Hinblick auf die effektive Durchführung der Maßnahmen liegt ein Schwerpunkt des Projekts auf der Gründung von so genannten Leveraging Centres in den einzelnen Regionen. Diese unabhängigen Stellen haben die Aufgabe, die Umsetzung von E-Commerce-Maßnahmen in drei Hauptbereichen zu beobachten und zu begleiten: - Verbesserung der Innovationspolitiken durch Übernahme vorbildlicher Praktiken, die sich in anderen europäischen Regionen bewährt haben; - Anregung der Unternehmen, neue Absatzwege einzuschlagen, um wettbewerbsfähiger zu werden; - bessere Bekanntheit des E-Commerce durch Maßnahmen für KMU und in Sekundarschulen, um mögliche zukünftige Unternehmer anzusprechen. Der zuletzt genannte Punkt gilt als Schlüssel für den Erfolg des Projekts, denn die Initiativen müssen sich sowohl an Unternehmen als auch an Privatpersonen richten. Mit diesem dualen Ansatz verbinden die Projektverantwortlichen die Hoffnung, dass der Bekanntheitsgrad des E-Commerce in der Region insgesamt steigen wird und die Regionen mit Entwicklungsrückstand zu Mitbewerbern in der wissensbasierten Wirtschaft werden können. Zu den Projektpartnern zählen Hochschulen, Technologieinstitute und -unternehmen. Neben finanziellen Mitteln bieten alle Partner ihr Fachwissen über die "Leveraging Centres" an. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt läuft noch bis September 2003.

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