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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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ESA zuversichtlich, dass Venus Express-Sonde im Zeitfenster startbereit sein wird

Trotz der Verschiebung des Starts der Venus Express-Mission aufgrund einer Verunreinigung der Verkleidung der Trägerrakete ist die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zuversichtlich, dass die jüngste Planetenmission Europas innerhalb des Startfensters, das sich am 24. Novem...

Trotz der Verschiebung des Starts der Venus Express-Mission aufgrund einer Verunreinigung der Verkleidung der Trägerrakete ist die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zuversichtlich, dass die jüngste Planetenmission Europas innerhalb des Startfensters, das sich am 24. November schließt, starten kann. Die Venus Express-Sonde, die ursprünglich am 26. Oktober starten sollte, wurde von ihrer Sojus-Trägerrakete abgekoppelt, um der ESA und Industrieteams eine Überprüfung des Raumfahrzeugs zu ermöglichen. Diese Überprüfung hat bisher ergeben, dass sich Venus Express in "einem guten Zustand befindet", so die ESA. "Die Situation ist bis jetzt sehr ermutigend", heißt es in einer ESA-Stellungnahme. "Nur recht große Partikel, Teile des Isoliermaterials zur Abdeckung der Oberstufe der Trägerrakete vom Typ Fregat, wurden am Raumfahrzeug gefunden. Diese Teile konnten problemlos mit bloßem Auge oder mit UV-Lampen entdeckt werden. Sie werden vorsichtig mit Pinzetten, Staubsaugern oder mit Stickstoffgas-Luftdruckbürsten, je nach der Größe der zu entfernenden Teile, entfernt." Die Prüfung und Reinigung der Venus Express-Sonde wird voraussichtlich noch einige Tage andauern. Danach werden Tests an der Elektronik und Routinechecks durchgeführt, bevor die Sonde erneut an die Trägerrakete angekoppelt wird. "ESA und Starsem, das Unternehmen, das für die Sojus-Fregat-Trägerrakete verantwortlich ist, gleichen ihre Ergebnisse der parallel durchgeführten Untersuchungen und Maßnahmen zur Behebung des Problems miteinander ab, um baldmöglichst einen neuen Starttermin festlegen zu können", heißt es abschließend in der Stellungnahme.

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