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Rat "Wettbewerbsfähigkeit" erneuert Hochschulabkommen zwischen der EU und den USA

Am 29. Mai erteilte der Rat "Wettbewerbsfähigkeit" seine Zustimmung zur Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der EU und den USA im Bereich der Hochschul- und Berufsbildung. Das Abkommen, das das Kooperationsprogramm aus dem Jahr 2000 zwischen den beiden Region...

Am 29. Mai erteilte der Rat "Wettbewerbsfähigkeit" seine Zustimmung zur Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der EU und den USA im Bereich der Hochschul- und Berufsbildung. Das Abkommen, das das Kooperationsprogramm aus dem Jahr 2000 zwischen den beiden Regionen ablöst, soll das gegenseitige Verständnis fördern und die Qualität der Personalentwicklung in der EU und den USA verbessern. Dies umfasst den Erwerb von Fertigkeiten, die angesichts der Herausforderungen der globalen, wissensbasierten Wirtschaft notwendig sind. Das Abkommen gibt Hochschulkonsortien zu beiden Seiten des Atlantiks Gelegenheit, anerkannte "Doppeldiplom-Programme" oder "Gemeinsame Studiengänge" zum Erwerb eines Erstabschlusses, des so genannten "Transatlantic Degree", einzuführen. Den Hochschulkonsortien in der EU und den USA werden die finanziellen Mittel zur Einrichtung und Durchführung des "Transatlantic Degree" und zur Vergabe transatlantischer Mobilitätsstipendien für Studenten und Lehrbeauftragte zur Verfügung gestellt. Teilnehmenden Studenten bietet das Ausbildungsprogramm die Möglichkeit, zwei getrennte Abschlüsse (bzw. einen gemeinsamen Abschluss) in kürzerer Zeit und mit weniger finanziellem Aufwand zu erwerben, als dies bei zwei voneinander vollkommen unabhängigen Abschlüssen der Fall wäre. Teilnehmende Hochschuleinrichtungen werden ihre akademischen Veranstaltungen vergleichen, überarbeiten und aufeinander abstimmen und ihre besten Lehrplaninhalte einbringen. Dabei werden sie sich in ihren jeweiligen Stärken ergänzen und Studenten ein qualitativ hochwertigeres und breiter gefächertes Angebot an Veranstaltungen bieten. Die Gesetzgebung wird sicherstellen, dass Hochschuleinrichtungen aus möglichst vielen EU-Mitgliedstaaten möglichst ausgeglichen in den gemeinsamen Konsortien vertreten sind. Das Abkommen bleibt für einen Zeitraum von acht Jahren in Kraft und kann durch gegenseitige Vereinbarung in schriftlicher Form verlängert oder geändert werden. Weiteren Meldungen zufolge erzielte der Rat "Wettbewerbsfähigkeit" zudem eine Einigung bezüglich des Gesetzgebungsentwurfs zur Öffnung des Binnenmarkts für Dienstleistungen. Die vorgeschlagene Richtlinie, mit der sich das Parlament jetzt in zweiter Lesung befassen wird, gilt als eines der Schlüsselelemente der europäischen Strategie für Wachstum und Beschäftigung.

Länder

Vereinigte Staaten

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