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EU und USA unterzeichnen Vereinbarung zur Förderung von mehr Mobilität von Studierenden

Bei einem Gipfeltreffen zwischen der EU und den USA am 21. Juni in Wien erneuerten Vertreter der Europäischen Kommission und der USA ihr Kooperationsprogramm im Bereich der Hochschul- und Berufsbildung. Die neue Bildungsvereinbarung für acht Jahre, mit der das zehnjährige Ko...

Bei einem Gipfeltreffen zwischen der EU und den USA am 21. Juni in Wien erneuerten Vertreter der Europäischen Kommission und der USA ihr Kooperationsprogramm im Bereich der Hochschul- und Berufsbildung. Die neue Bildungsvereinbarung für acht Jahre, mit der das zehnjährige Kooperationsprogramm fortgeführt wird, soll die Mobilität von Studierenden zwischen der EU und den USA fördern. Überdies werden neue Programme, wie z. B. einen transatlantischen Abschluss, eingeführt. Die Europäische Kommission wird für den Zeitraum 2006-2013 45 Millionen Euro für das Kooperationsprogramm bereitstellen, damit während seiner Laufzeit 6.000 Personen aus der EU und den USA die Austauschmöglichkeiten nutzen können. Die Vereinbarung wurde unterzeichnet von der Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik, Benita Ferrero-Waldner, der österreichischen Außenministerin und derzeitigen Ratspräsidentin, Ursula Plassnik, und der amerikanischen Außenministerin Condoleezza Rice. Kommissarin Ferrero-Waldner sagte bei der Unterzeichnungszeremonie: "Ich freue mich sehr, dass wir heute diese neue Vereinbarung unterzeichnet haben, die die langjährige und enge Zusammenarbeit zwischen der EU und den USA im Bereich der Hochschul- und Bildungspolitik bekräftigt. Sie gibt unseren Studierenden die Möglichkeit, auf der anderen Seite des Atlantiks zu studieren." "Solche unschätzbaren Erfahrungen tragen in hohem Maße zu guten Beziehungen zwischen unseren Bürgern bei, was uns dabei hilft, einander besser zu verstehen und die jeweiligen Kulturen, Sprachen und Institutionen besser kennen zu lernen", fügte sie hinzu. Das neue Programm umfasst: - Konsortialprojekte, die Einrichtungen in der EU und den USA beim Aufbau gemeinsamer Studienprogramme unterstützen und die transatlantische Mobilität von Studierenden und Hochschullehrern fördern; - Exzellenz-Projekte zur Mobilität im Sinne der Anschlussförderung für Konsortialprojekte zur studentischen Mobilität, deren hohe Qualität bei der transatlantischen Zusammenarbeit erwiesen ist; - strategische Maßnahmen zu Aspekten der Vergleichbarkeit im Bereich der Hochschul- und Berufsbildung und zur Förderung des Dialogs über die Anerkennung von Qualifikationen und Diplomen; - Schuman-Fulbright-Programm mit Stipendien für hoch qualifizierte Akteure, damit die Stipendiaten Studien oder Weiterbildungen mit besonderer Bedeutung für die Beziehungen zwischen der EU und den USA auf der anderen Seite des Atlantiks durchführen bzw. wahrnehmen können.

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