Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch de
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Article Category

Inhalt archiviert am 2023-03-16

Article available in the following languages:

Northumbria-Forscher kommen gut voran

Sensoren, die davor warnen können, dass ein epileptischer Anfall im Anzug ist? Die Forscher und Ingenieure der Northumbria University im Vereinigten Königreich können mit Erfolg auf die Entwicklung dieser staunenswerten Neuheiten verweisen. Die neuesten Kreationen wurden ger...

Sensoren, die davor warnen können, dass ein epileptischer Anfall im Anzug ist? Die Forscher und Ingenieure der Northumbria University im Vereinigten Königreich können mit Erfolg auf die Entwicklung dieser staunenswerten Neuheiten verweisen. Die neuesten Kreationen wurden gerade im September beim Start der neuen P3i-Northumbria-Forschungsgruppe an der Royal Academy of Engineering (RAE) im Vereinigten Königreich zusammen mit etlichen anderen innovativen Werkzeugen und Lösungen vorgeführt. Als Design-Forschungsinitiative arbeitet P3i an der Beschleunigung der Entwicklung von "bedruckbaren, lackierbaren und programmierbaren" intelligenten (P3i) Materialien, die dann dazu beitragen sollen, intelligente Produkte, Dienstleistungen und Erfahrungswelten wahr werden zu lassen. Die P3i-Designer, Ingenieure und Mathematiker wollen technische Schlüssellösungen finden und wegbar machen, die das Leben unserer Gesellschaft bereichern. Das Zentrum wird mit der Auswertung von Materialien und Technologien am und rund um den menschlichen Körper beginnen. In der Ausstellung "Towards Future Ways of Living" der RAE gaben die P3i-Forscher der Welt nun einen Vorgeschmack auf all das, was sie noch vorhaben. Die Northumbria-Spezialisten treiben zielstrebig die Entwicklung neuer Technologien in Europa voran. Sie verwenden einen Bioplotter, der mehrkomponentige dreidimensionale Strukturen drucken kann, sowie ein Rasterkraftmikroskop entwickelt, das Materialien im Nanomaßstab analysiert. Derzeit arbeiten sie an "Smartware" - Geweben, mit denen chronische Wunden behandelt werden können, die Folge von Diabetes und Beingeschwüren sind. Ihre "Senseware"-Technologie in Form von Bewegungssensoren im Inneren von Textilien gibt Medizinern das Werkzeug in die Hand, mit dem der Ausbruch epileptischer Anfälle vorhergesagt werden kann. Die "Bioware"-Technologie des Zentrums setzt auf eingebettete Materialien und Oberflächen im Haushalt und am Körper. "Die Arbeit der P3i-Designer und Ingenieure wird den Einzelnen in die Mitte der Technik rücken, dabei Lösungen für eine alternde Bevölkerung ersinnen, Technologien entwickeln, die die Lebensqualität verbessern und für maßgeschneiderte Produkte sorgen, die auf einer emotionalen Ebene mit den Menschen verbunden sind", sagt P3i-Chef Professor Raymond Oliver. "Unser Ziel ist die Spitze der von Designkriterien geleiteten, bedarfsgerechten, technologiebestimmten und lösungsfokussierten innovativen Produkte und Dienstleistungen, die einem realen Zweck dienen."Weitere Informationen sind abrufbar unter: Northumbria University http://www.northumbria.ac.uk/(öffnet in neuem Fenster) P3i http://www.northumbria.ac.uk/sd/academic/scd/research/themes/makingsense/p3i/(öffnet in neuem Fenster)

Länder

Vereinigtes Königreich

Mein Booklet 0 0