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58: KI, Myonen, Terahertz – Schmuggler aufgepasst! Die neuen Technologien sind da

Von kleinen Päckchen bis hin zu großen Schiffscontainern: Mit neuen Scantechnologien können illegale Gegenstände effektiver als je zuvor erkannt werden.

Den Unterschied zwischen Mehl und Kokain erkennen: Leistungsstarke neue Detektoren gehen online

Tag für Tag passieren aufgrund durchlässiger Versandsysteme gefährliche und illegale Substanzen die EU. Und die Anzahl der Pakete nimmt zu. Wir kaufen immer mehr Dinge online ein und importieren riesige Warenmengen. Wie können wir prüfen, was transportiert wird, ohne Pakete zu beschädigen, die Privatsphäre zu verletzen oder den Ablauf der Transaktionen zu verlangsamen? Der Europäischen Kommission zufolge hat sich das Volumen der in die EU eingeführten Päckchen seit 2022 jährlich verdoppelt. Allein 2024 gelangten 4,6 Milliarden kleine Pakete auf den EU-Markt. Und dabei sind die innerhalb der EU versandten Pakete noch nicht einmal mitgerechnet. Die Art und Weise, wie Waren versendet werden, unterliegt einem Wandel. Diese immer höheren Mengen werden mittlerweile über Postagenturen, Privatfahrzeuge und kleine Logistikunternehmen abgewickelt. Analyse- und Erkennungsmöglichkeiten sind an Orten dieser Art eher sehr gering, weshalb dieser Prozess ein Ziel für den Schmuggel illegaler Waren ist. Bei größeren Containersendungen bilden gleichermaßen die Häfen ein Ziel: Die Europäische Hafenallianz vereint Betreiber, Schifffahrtsverbände sowie Zoll- und Strafverfolgungsbehörden, um durch mehr Sicherheit in den Häfen das organisierte Verbrechen und den Drogenhandel zu bekämpfen. Und dabei sind alle technologischen Fortschritte höchst willkommen. Auf welche Weise kann nun die Arbeit unserer drei Gäste, die Finanzmittel aus den Forschungs- und Innovationsprogrammen der EU erhalten haben, etwas bewirken? Siiri Salupere(öffnet in neuem Fenster) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Strahlenschutz(öffnet in neuem Fenster) an der Universität Tartu(öffnet in neuem Fenster) in Estland. Ihre Arbeit im Rahmen des Projekts SilentBorder konzentriert sich auf ionisierende Strahlung und die Erforschung der potenziellen Vorteile der Nutzung kosmischer Strahlung für Sicherheitsanwendungen. Tarvo Metspalu(öffnet in neuem Fenster) ist Produktentwicklungsingenieur bei GScan(öffnet in neuem Fenster) in Estland, wo er Hardware-Designs und Datenpipelines für maschinelles Lernen prüft. Mit seinem Projekt CosmoPort arbeitete er an der Entwicklung eines für den Zoll bestimmten portierbareren und effizienteren Analyse- und Detektionsgeräts. Marco Paleari(öffnet in neuem Fenster) promovierte auf dem Gebiet des affektiven Computings an der Ingenieurschule Télécom ParisTech, wobei er sich auf die Schnittstelle zwischen künstlicher Intelligenz (KI) und menschlichen Emotionen spezialisiert hat. Gegenwärtig ist er Projektmanager für Forschung und Innovation der Einheit „AI data for digital defence“ (KI-Daten für digitale Verteidigung) bei ENG(öffnet in neuem Fenster), Italien. Paleari koordinierte das Projekt iFLOWS.

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