Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch de
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Article Category

Article available in the following languages:

59. Mikro- und Nanoplastik in der Umwelt – was geschieht da eigentlich?

Viele von uns blicken angesichts der Mengen an Nano- und Mikroplastik in unserer Umwelt besorgt in die Zukunft. Wenn auch Sie sich fragen, welche Auswirkungen das Ganze haben könnte, so hören Sie weiter zu.

Kunststoffpartikel: Wie viele gibt es dort draußen und wie wirken sie sich auf unseren Körper und die Umwelt aus?

Reifenabrieb, zerfallende Textilien, in der Landwirtschaft genutzte Kunststoffe oder weggeworfener Müll: Das sind nur einige Beispiele dafür, auf welch vielfältigen Wegen Kunststoffe in unsere Umwelt gelangen und über den Boden in das Trinkwasser, die Luft und die Nahrungsketten eindringen. Während in den letzten Jahrzehnten die Präsenz von Mikroplastik in den Ozeanen bereits umfassend untersucht wurde, ist die Existenz von Mikroplastik im Boden erst seit kurzem zum wichtigen Forschungsthema geworden. Und diese Forschung zeigt, dass Pflanzen dadurch, dass sie in Kontakt mit Mikroplastik gelangen, verändert werden, denn es wurden erhebliche physiologische Reaktionen von Pflanzen auf Mikroplastik gemessen. Und welche Auswirkungen sind auf unsere Gesundheit zu erwarten? Ungeachtet jüngster Bemühungen, die mit Mikro- und Nanoplastik verbundenen Risiken in Bezug auf den Menschen zu bewerten, wissen wir noch immer nicht genug. Ein Grund dafür sind mangelnde zuverlässige, validierte Methoden, mit deren Hilfe sich die erforderlichen wissenschaftlich fundierten Daten gewinnen lassen. Unsere heutigen Gäste, deren Arbeit durch Mittel aus der EU-Forschungs- und Innovationsfinanzierung unterstützt wurde, können uns ein besseres Verständnis der Zusammenhänge vermitteln. Luca Nizzetto(öffnet in neuem Fenster) ist leitender Wissenschaftler am Norwegian Institute for Water Research(öffnet in neuem Fenster) in Oslo. Er stimmte wegweisende internationale Forschungsarbeiten zum Thema Plastikverschmutzung in landwirtschaftlichen Ökosystemen ab und zeigte im Zusammenhang damit das weitverbreitete Vorkommen von Mikroplastik sowie dessen Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und die Kulturpflanzen auf. Nizzetto koordinierte das Projekt PAPILLONS. Alba Hernández Bonilla(öffnet in neuem Fenster) ist Professorin für Genetik und Leiterin der Mutagenese-Gruppe(öffnet in neuem Fenster) an der Autonomen Universität Barcelona(öffnet in neuem Fenster). Ihr besonderes Interesse gilt der Frage, welche langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen von neu auftretenden Schadstoffen zu erwarten sind, was sie im Rahmen des Projekts PLASTICHEAL erkundete. Mark Morrison(öffnet in neuem Fenster), der das Projekt PlasticsFatE koordinierte, ist leitender Berater bei Optimat(öffnet in neuem Fenster) in Glasgow. Er konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die Frage, wie lebende Organismen bei der Entwicklung neuer, nachhaltiger Verfahren zum Einsatz kommen können.

Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

Ihr Feedback würde uns sehr interessieren! Schicken Sie uns bitte Ihre Kommentare, Fragen und Vorschläge an: editorial@cordis.europa.eu.

Länder

Spanien, Norwegen, Vereinigtes Königreich