Erhöhung der Zuverlässigkeit von automatischen Telefonauskünften
Eine der Herausforderung bei der automatischen Erzeugung von Antworten auf geschäftliche Anfragen besteht in der Erkennung von Namen bei gleichzeitiger Handhabung der unterschiedlichen Fragenformulierungen. Mit dem SMADA-System wird diese Herausforderung angesprochen, indem Nutzeranfragen erkannt werden, die nicht von den Entwicklern der automatischen Telefonauskunftsdienste vorhergesehen wurden. Diese verschiedenen Fragenformulierungen können dann dem Wortschatz des Systems hinzugefügt werden. Außerdem wird das System durch unterschiedliche Aussprachemöglichkeiten für bestimmte Eigennamen ergänzt. So können Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Systems verbessert werden. Im Rahmen des Projekts wurden Anfragen bei Telefonauskünften analysiert, die an die Telefonvermittlung weitergeleitet wurden, weil das automatisierte System nicht in der Lage war, die gewünschten Informationen zu erkennen. Durch die Gruppierung phonetisch ähnlicher Fragen und auf der Annahme basierend, dass solche Gruppen mit den Formulierungen bestimmter Nutzer übereinstimmen, kann der SMADA-Ansatz den Wortschatz des automatisierten Telefonauskunftssystems aktualisieren. Mit dem Projekt wurden auch die Anforderungen angesprochen, die sich bei der automatischen Fragenerkennung aus dem Auftreten von Hintergrundgeräuschen ergeben. Bei einer Reihe von Forschungsstudien wurde die Wirksamkeit von geräuschreduzierenden Verfahren wie "weicher Schwellenwertvergleich" und "Spezialsubtraktion" verglichen. Durch die Untersuchung von Ansätzen für die Signalfilterung und die Geräuschsubtraktion konnte die automatische Erkennung von Anfragen bei Telefonauskünften in geräuschintensiven Umgebungen im Rahmen des Projekts verbessert werden.