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Inhalt archiviert am 2024-05-24
Virtual ICT with Empathic Characters

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Mit einem virtuellen Drama werden Mobbingprobleme angegangen

Das neu entwickelte FearNot! -Vorführgerät ist in drei Sprachen erhältlich. Es kombiniert künstliche Intelligenz und Grafikkomponenten, um Kinder gegen Mobbing zu erziehen.

Das Einschüchtern einer schwächeren Person, damit sie etwas ausführt, oder einfach das Mobbing ist in Europa als ein großes Problem erkannt worden. Zu den negativen Auswirkungen auf Kinder gehören ein Zurückbleiben in der Bildung, physiologische Störungen, möglicherweise Selbstschädigungen und unter bestimmten Umständen auch Selbstmord. Bislang mangelte es an einem allgemeinen Ansatz, wodurch die Erstellung von Normen sowie Austausch, Wiederverwendung und Nutzung der Studienergebnisse verhindert werden. Aus diesem Grund untersucht man im Rahmen des VICTEC-Projekts das Potenzial eines interaktiven Dramas in virtuellen Umgebungen, bei dem als Figuren autonome Agenten aktiv sind und die Kinder durch Personifizierungen mit einbeziehen. Mit einem besonderen Augenmerk auf der persönlichen und sozialen Bildung beschäftigten sich die Forscher mit den emotionalen und auf das Einfühlungsvermögen bezogenen Aspekten des Lernprozesses. Die Entwicklung des FearNot!-Vorführgeräts im Bereich des Mobbings und aggressiven Verhaltens gehörte zu den wichtigsten Projektergebnissen. Zudem existiert das Vorführgerät in zwei Versionen: als Drehbuch geschrieben oder spontan. Die zweite Variante funktioniert durch die Handlung der Figuren. Beide Versionen sind durch die Einleitung zu den Figuren und zu der Situation sowie mit drei Szenarien, in denen eine Mobbing betreibende Figur versucht eine Opferfigur einzuschüchtern, ähnlich strukturiert. Gelegentlich besucht die Opferfigur die Bibliothek, wo der kindliche Benutzer dieser Figur Ratschläge geben kann. Ursprünglich bestand die Drehbuchversion nur aus einer Textausgabe, enthielt nach einer Aktualisierung aber auch Sprachaufnahmen für Äußerungen der Figuren beim physischen und beziehungsbezogenen Mobbing. Die Spontanversion ermöglicht Handlungen der Figuren durch Auswahl aus einem Handlungsrepertoire mit einer gewissen physischen Unbestimmtheit, wodurch die genaue Ereignisabfolge und das Endergebnis nicht prognostizierbar sind. Die Drehbuchversion wurde in drei Ländern umfassend bewertet. Für die Spontanversion fand lediglich in Portugal eine Bewertung im kleinen Rahmen statt.

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