Lernen und räumliche Anwesenheit
Das von der Europäischen Kommission geförderte MEC-Projekt (Measurement, Effects, Conditions - Messungen, Auswirkungen, Bedingungen) hat die Rolle der Anwesenheit bei medienbasierten Lernprozessen erforscht. Educational Hypertext- und VR- (Virtuelle Realität) / Multimedia-Systeme wurden untersucht. Der erstellte Bericht zeigt, dass VR- und Multimedia-Umgebungen tatsächlich eine gute Methode für das Erlernen verschiedenster Kenntnisse darstellen. Wenn es um das Erlernen von faktischem (erklärendem) Wissen geht, kann VR die Kommunikation komplexer Sachverhalten unterstützen. Dies liegt an den umfassenden Illustrationsmöglichkeiten sowie an der möglichen interaktiven Bedienung. So können Schüler Beziehungen zwischen den Elementen einer komplexen Einheit direkt beobachten und erfahren. Weiterhin kann VR effiziente, interaktive praktische Erfahrungen für das Erlernen von Prozesswissen vermitteln. Beispielsweise können Entscheidungsfindung in komplexen Umgebungen und Leistungsvermögen unter mentaler Belastung überprüft werden. Weiterhin können räumliche Fähigkeiten und Wissen, Navigations- und Orientierungsaufgaben vermittelt werden. Einige Beispiele sind unter anderem Routenkenntnis sowie die Fähigkeit, Karten für die persönliche Navigation in unbekannten Gebieten zu verwenden.