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Integration of non destructive testing

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Neue Computermodelle zur Unterstützung der Luftfahrt

Dank der Entwicklung eines neuartigen Systemmodells für das Aeronautical Life Cycle Monitoring System (ALCMS, ein System zur Überwachung der Lebensdauer von Bauteilen aus dem Bereich der Luftfahrt) werden Flugreisen noch sicherer.

Industrielle Technologien

Fortschritte in der Computertechnologie und eine immer höhere Rechnerkapazität haben unzählige neue Anwendungsgebiete eröffnet, in denen diese Technologien eingesetzt werden können. Zudem ist die Computervisualisierung ein äußerst nützliches Werkzeug bei der Simulation und bei der Echtzeitverarbeitung. Im Rahmen des Forschungsprojekts INDET ( Integration of Non-Destructive Testing) werden diese Fortschritte im Bereich der Computertechnologie ausgenutzt, um neuartige Methoden für die zerstörungsfreie Prüfung und die Zustandsüberwachung zu schaffen. Hiervon verspricht man sich für den Bereich der Luftfahrt einen hohen Nutzen. Diese Technologie kann in diesem Sektor verwendet werden, um die Effizienz der Flugzeugwartung durch den Einsatz von Multimediasystemen und Ferndiagnosesystemen zu verbessern. Das eingeführte Systemmodell wird das Risiko eines menschlichen Fehlers deutlich reduzieren. Als Teil des Projekts wurde von der Universität Limerick, Irland, und der Universität Central Lancshire, Vereinigtes Königreich, ein neues Werkzeug zum Management der Lebensdauer entwickelt. Dieses multifunktionale Modell verspricht eine Vielzahl einzigartiger Funktionen. Eine dieser Funktionen beinhaltet ein epidemiologisches Werkzeug, mit dem Defekte in der Struktur eines Flugzeuges nachverfolgt werden können. Zur Unterstützung von Diagnose und Prognose kann es auch zusätzliche Daten verwenden wie zum Beispiel Flugdaten oder andere Datensätze wie Wetterinformationen. Das Werkzeug besitzt zudem potenzielle Anwendungsmöglichkeiten als Optimierungstool für den Bereich der Wartungsplanung. Das Systemmodell wurde für das ALCMS entwickelt und ist in verschiedene Ebenen unterteilt. Es beinhaltet präzise Schnittstellen und verfügt über eine ausgefeilte Funktionalität. An der Universität Limerick wurde ein Prototyp entwickelt, um die Funktionen des ALCMS-Systems zu demonstrieren. Parallel hierzu wurde an der Universität Central Lancashire eine Software mit dem Namen ADSIP-LCM entwickelt, die es dem Benutzer ermöglichen wird, Defekte sichtbar zu machen und zu untersuchen, indem Bilder der zerstörungsfreien Prüfung in Form von dreidimensionalen Daten erfasst und interaktiv sichtbar gemacht werden.

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