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Role of innate immunity in the pathogenesis of autoimmune diseases

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Einsatz natürlicher Killerzellen im Kampf gegen Tumorzellen

Modernste wissenschaftliche Methoden ermöglichen die physiologische Charakterisierung von Abwehrzellen des angeborenen Immunsystems, was vor allem die Erforschung von Autoimmunerkrankungen erleichtert.

Gesundheit

Ein multidisziplinäres translationales Forschungsprojekt erforscht die Rolle natürlicher Killerzellen (NK) und dendritischer Zellen (DZ) bei der Pathogenese menschlicher Autoimmunerkrankungen, um neue therapeutische Ansätze und effizientere diagnostische Verfahren hervorzubringen. Eine genauere Klassifizierung der einzelnen Phasen einer Autoimmunerkrankung könnte auch dazu beitragen, immunsupprimierende Medikamente gezielter einzusetzen. Das Projekt RIISPAD (Role of innate immunity in the pathogenesis of autoimmune diseases) gliederte den ursprünglichen Versuchsplan in zwei Einzelprojekte: das erste Projekt soll klären, welche Rolle NK bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen zukommt und inwieweit sie an deren Pathophysiologie beteiligt sind. Da bereits ein Zusammenhang zwischen verschiedenen Autoimmunerkrankungen und der Entstehung von Lymphomen vermutet wird, will das Projekt auch untersuchen, inwieweit NK gezielt zur Bekämpfung von Tumorzellen eingesetzt werden können. In den ersten beiden Jahren des Projekts wurden die erforderlichen Zulassungen von der Ethikkommission eingeholt. Ferner wurde ein Patientenpool angelegt und eine klinische Datenbank erstellt, es wurden neue experimentelle Daten erfasst und finanzielle Fördermittel beantragt. Von der Italienischen Organisation für Krebsforschung wurde RIISPAD ein dreijähriger Forschungszuschuss zur Förderung zukunftsweisender Projekte (Investigator Grant) bewilligt. Das zweite Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen NK-Zellen und der Autoimmunerkrankung Arthritis. Ziel ist die Identifizierung neuer Biomarker für NK-Zellen, um Frühdiagnosen zu ermöglichen und den klinischen Verlauf auszuwerten, da meist frühzeitig die jeweilige Form der Arthritis geklärt werden muss. Weiterhin erhielten die Projektpartner einen zweijährigen Forschungszuschuss durch das Intramurale Forschungsprogramm des Istituto Clinico Humanitas.

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