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Evolutionary ecology and extinct species: how do fossils change our interpretations of present-day biodiversity patterns?

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Fossile Studien geben ein klareres Bild der Biodiversität 

Wissenschaftler verwendeten zur Erforschung der Biodiversität evolutionäre Ökologietechniken, um die evolutionären Geschichten von Spezies und die Wechselwirkungen zwischen ihnen zu untersuchen.

Klimawandel und Umwelt
Grundlagenforschung

Von der Gesamtzahl der Spezies, die jemals existiert haben, lebt zurzeit lediglich 1%. Eine Untersuchung der fossilen Aufzeichnungen ist erforderlich, wenn Forscher ein genaues Bild von makroevolutionären Mustern und Prozessen erhalten wollen.   Das EU-finanzierte Projekt EVOECO AND FOSSILS (Evolutionary ecology and extinct species: how do fossils change our interpretations of present-day biodiversity patterns?) untersuchte Methoden zur Kombination von fossilen und lebenden Taxa in evolutionären (phylogenetischen) Bäumen. Diese nutzen Ähnlichkeiten oder Unterschiede in ihren physischen oder genetischen Merkmalen, um evolutionäre Beziehungen aufzuzeigen. In der Vergangenheit haben die meisten Studien das Aussterben nicht berücksichtigt, was aber zu einem falschen Ergebnis führen kann. EVOECO AND FOSSILS entwickelte Methoden für das Hinzufügen fossiler Spezies zu Phylogenen für evolutionäre Ökologieanalysen. Das Projekt konzentrierte sich insbesondere auf einen neuen Ansatz, der als Gesamtnachweis bezeichnet wird, um eine Supermatrix mit morphologischen Daten von lebenden und fossilen Spezies zu schaffen. Zusammen mit molekularen Daten zu lebenden Arten wurden diese Informationen dann verwendet, um eine Phylogenie zu erstellen.   Die Forscher ermittelten die Auswirkung fehlender Daten auf die Struktur der evolutionären Bäume, die mithilfe von Simulationen aus den Gesamtnachweis-Supermatrizen abgeleitet wurden. Man stellte fest, dass die Stabilität der Phylogenie von der Anzahl der morphologischen Eigenschaften abhängt, die von den Taxa geteilt wurden.   Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Wissenschaftler die Menge an fehlenden Daten im morphologischen Teil der Supermatrix reduzieren müssen, um die Gesamtnachweismethoden erfolgreich zu nutzen. Sie untersuchten dann die Menge der morphologischen Daten, die für lebende Säugetierarten verfügbar waren, und fanden heraus, dass nur 16% verfügbare Daten aufwiesen.   Die Ergebnisse dieser Analysen haben wichtige Implikationen für ökologische Methoden und die Evolutionstheorie, indem sie Wissenschaftlern erlauben, die Rolle des Aussterbens bei der Gestaltung von Artenzusammenstellungen zu verstehen. Auch der Planung im Bereich des Artenschutzes werden sie zugutekommen, um den irreversiblen Verlust der Biodiversität zu bremsen.   EVOECO AND FOSSILS kam darüber hinaus zu dem Schluss, dass weitere Forschungen durchgeführt werden müssen, um diese Art von fossilen Daten aus naturgeschichtlichen Sammlungen sammeln. Die Ergebnisse des Projekts wurden in führenden internationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Schlüsselbegriffe

Biodiversität, evolutionäre Ökologie, EVOECO AND FOSSILS, Phylogene, Gesamtnachweis-Supermatrizen

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