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Kometensonde kommt beim ersten Vorbeiflug nahe an der Erde vorbei

Europas Kometensonde Rosetta wird auf ihrem ersten von vier Vorbeiflügen am 4. März die Erde in einer Entfernung von 2.000 Kilometern passieren. Obwohl Rosetta wahrscheinlich nicht mit bloßem Auge auszumachen sein wird, sollten Himmelsbeobachter in Europa den Flug der Sonde ...

Europas Kometensonde Rosetta wird auf ihrem ersten von vier Vorbeiflügen am 4. März die Erde in einer Entfernung von 2.000 Kilometern passieren. Obwohl Rosetta wahrscheinlich nicht mit bloßem Auge auszumachen sein wird, sollten Himmelsbeobachter in Europa den Flug der Sonde am Nachthimmel mit kleinen Teleskopen oder Ferngläsern verfolgen können. Der Weg der Sonde geht von Südosten nach Südwesten und führt von der Sternenkonstellation Sextant in Richtung untergehende Sonne. Bei dem Manöver wird die drei Tonnen schwere Sonde um unseren Planeten herumgeschleudert und in Richtung Mars gelenkt, wo sie am 26. Februar 2007 einen ähnlichen Vorbeiflug vollführt, bevor sie wieder Kurs zur Erde nimmt. Diese Vorbeiflüge und die Nutzung der planetaren Schwerkraft sind die einzige Möglichkeit, wie Rosetta bis auf die Bahngeschwindigkeit ihres Zielkometen Churyumov-Gerasimenko beschleunigen kann, den sie 2014 erreichen soll. Für den bevorstehenden Vorbeiflug sind eine Reihe von Tests geplant. So wird Rosetta beispielsweise einige Stunden, bevor sie der Erde am nächsten kommt, in Richtung Mond zeigen, und es werden Fernerkundungs- und andere Instrumente zwecks Kalibrierung eingeschaltet. Nach dem Vorbeiflug wird eine der beiden Navigationskameras der Sonde auf den Mond als "Dummy-Asteroid" gerichtet, um zu testen, wie die Kamera richtige Kometen verfolgen kann.

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