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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Energieeffizientes Fahrzeug deutscher Studenten im Zentrum des Interesses auf dem ESOF

Jedes Jahr nimmt eine Flotte merkwürdig aussehender Fahrzeuge an einem ungewöhnlichen Rennen teil, dem Shell Eco-marathon. Ziel des Wettbewerbs ist es, mit einem Liter Shell Benzin eine möglichst lange Strecke zurückzulegen. Ein Fahrzeug, das 2005 und 2006 bei dem Rennen an de...

Jedes Jahr nimmt eine Flotte merkwürdig aussehender Fahrzeuge an einem ungewöhnlichen Rennen teil, dem Shell Eco-marathon. Ziel des Wettbewerbs ist es, mit einem Liter Shell Benzin eine möglichst lange Strecke zurückzulegen. Ein Fahrzeug, das 2005 und 2006 bei dem Rennen an den Start ging, wurde auf dem Forum ESOF2006 präsentiert. 2006 belegte das Team "Fortis Saxonia" mit einem Kraftstoffverbrauch von einem Liter auf 1.742 km einen beeindruckenden 12. Platz von über 200 Teilnehmern. Das Team wurde zudem mit dem 2. Platz der Shell Communication Awards für seine brillante Werbung für den Wettbewerb in ganz Deutschland ausgezeichnet und gewann den dritten Preis in der Kategorie "technische Innovation". Was als studentisches Forschungsprojekt der Technischen Universität Chemnitz begann, ist nun ein Projekt mit 20 Studenten verschiedener Institutionen, von denen die meisten Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informationstechnologie studieren. Das Team hat eine Reihe von Technologiesponsoren, deren Logos das ganze Fahrzeug zieren. Das Fahrzeug wird von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle angetrieben. Laut Teammitglied Dirk Dietrich ist der Erfolg des Projekts auf mehrere Faktoren zurückzuführen. "Es muss alles zusammenpassen. Das Fahrzeug muss leicht sein, es muss über eine wirklich effiziente Kraftübertragung, eine effiziente Brennstoffzelle und - in unserem Fall - einen effizienten Elektromotor verfügen. Mit diesen Komponenten kann man einen Platz weit vorn erreichen", sagte er im Gespräch mit CORDIS-Nachrichten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Fahrzeugs im Rennen liegt bei 30km/h, was auch die erforderliche Mindestdurchschnittsgeschwindigkeit ist, um an dem Rennen teilnehmen zu können. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h. In einem derart leichten Fahrzeug spielt auch das Gewicht des Fahrers eine Rolle - im Einsatz für Fortis Saxonia ist eine Frau, die 50 kg (das Mindestgewicht für den Fahrer laut Wettbewerbsvorschriften) wiegt. Die Studenten beabsichtigen, für das Rennen 2007 ein komplett neues Fahrzeug zu entwickeln. Welche Designänderungen werden vorgenommen? "Das Fahrzeug wird noch windschnittiger sein und noch leichter", antwortet Dietrich. "Die Fahrzeuge der anderen Teams sind viel kleiner. Unseres ist verhältnismäßig groß." Mit diesen und anderen Verbesserungen möchten die Studenten im kommenden Jahr unter die ersten fünf kommen. Unterdessen präsentiert das Team das aktuelle Fahrzeug auf Wissenschaftsmessen, bevor es an die Sponsoren überreicht wird, damit diese es in ihren Räumlichkeiten ausstellen können.

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