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54. Dank neuer Erkenntnisse das Demenzrisiko senken

Auf dem Gebiet der Demenz und des kognitiven Alterns gibt es durchaus Fortschritte zu verzeichnen. Manchmal fühlt es sich jedoch wie ein Wettlauf gegen die Zeit an – und was kann uns die neueste Forschung darüber verraten?

Evidenzbasierte Lösungen reduzieren das Risiko und verbessern die Demenzbehandlung

Die Europäische Kommission hat die EU-Zulassung für Kisunla(öffnet in neuem Fenster) erteilt. Dieser Wirkstoff dient der Behandlung leichter kognitiver Beeinträchtigungen einschließlich leichter Demenz in den Frühstadien der Alzheimer-Krankheit – diese monoklonalen Antikörper besitzen Potenzial. Neben den pharmakologischen Fortschritten gewinnen wir auch immer mehr Erkenntnisse darüber, warum manche Menschen stärker betroffen sind als andere und welche Rolle dabei die sozioökonomische Situation im Gesamtbild übernimmt. Weltweit müssen Schätzungen zufolge(öffnet in neuem Fenster) mehr als 50 Millionen Menschen mit der Alzheimer-Krankheit und verwandten Erkrankungen leben. Damit stellen sie die am häufigsten auftretende Gruppe neurodegenerativer Erkrankungen dar. Es ist zu erwarten, dass sich diese Zahl aufgrund der alternden Bevölkerung alle zwanzig Jahre verdoppeln wird. Evidenzbasierte Lösungen könnten einen Beitrag dazu leisten, eine bessere Koordinierung zwischen den Gesundheitsversorgungs- und Sozialfürsorgesystemen in der EU zu fördern. Unsere drei Gäste, deren Projekte von Forschungs- und Innovationsfinanzierung profitierten, lassen ein komplexes Bild deutlicher hervortreten. Alina Solomon(öffnet in neuem Fenster) ist Professorin für Neuroepidemiologie an der Universität Ostfinnland, Gastprofessorin am Imperial College London und leitende Forscherin am Karolinska-Institut. Ihr besonderes Interesse gilt der Erkennung von Demenzrisiken und therapeutischen Ansätzen zur Senkung des Demenzrisikos, die sie im Rahmen des Projekts Brain Health Toolbox erkundete. Julia Neitzel(öffnet in neuem Fenster) ist Assistenzprofessorin in der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin am Erasmus Medical Centre der Erasmus-Universität(öffnet in neuem Fenster) Rotterdam, Niederlande. Als Koordinatorin des Projekts DIVERT-AD verwendet Neitzel Gehirnscans innerhalb großer Bevölkerungsstudien, um zu erforschen, was die Gesundheit des Gehirns schützt und was ihr schadet. Professorin Anja Leist(öffnet in neuem Fenster), gegenwärtig an der Universität Luxemburg, wird demnächst eine Professur an der Universität Heidelberg antreten. Ihre Forschung konzentriert sich auf geschlechtsspezifische Unterschiede, sozioökonomische Ungleichheiten und Risikominderung in Bezug auf kognitive Alterung und Demenz. Leist koordinierte das Projekt CRISP.

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