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Inhalt archiviert am 2024-05-21
Competitive metropolises economic transformation, labour market and competition in european agglomerations

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Ein Praxisleitfaden zur Verbesserung der städtebaulichen Planung

Die europäische Entwicklung ist ein wichtiges Problem für Wissenschaftler und Entscheidungsträger, die an wirtschaftlichen und räumlichen Planungsstrategien für Großstädte beteiligt sind. Die von den COMET-Partnern erarbeitete wissenschaftliche Grundlage ist für eine verbesserte städtebauliche Planung durch effiziente Koordinationsrahmen von großem Wert.

Eine Wissensgrundlage, die "Normen und Rahmen für die Planung" umfasst und seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in sieben europäischen Großstädten (die Großstadtforschungsbereiche) genutzt wird, wurde von den COMET-Partnern erarbeitet. Dabei stellte man Planungsinstrumente für die Bearbeitung von Problemen der Verschiebung von Dienstleistungen in den tertiären Sektor und in die Vororte von Ballungsgebieten sowie die Beschreibung des Planungsmilieus und erfolgreiche Planungsstrategien vor. Das Hauptziel von COMET bestand in der dynamischen Prozessoptimierung der Maßnahmen (wirtschaftlicher Wandel, Arbeitsmarkt und Wettbewerb) für die wettbewerbsfähigen europäischen Metropolen hin zur Konvergenz. Hauptsächlich wurden drei Aspekte untersucht: a) die Kraft der Regierungsbehörden, b) Strategien zur wirtschaftlichen und räumlichen Entwicklung und c) Stärken und Schwächen beim Regieren der Metropolen. Die Kraft einer Regierung wurde anhand der Verfassung oder den von der Regierung geschaffenen zentral-lokalen Beziehungen und den Beziehungen zwischen den Regierungen bewertet. Dabei wurde die Typologie aus vorhergehenden Studien genutzt. Es wurde über drei deutlich unterscheidbare Typen berichtet: einheitliche Stadtstaaten, hierarchischer Dualismus und Dualismus mit einer vermittelnden Stellung der Regierung auf der mittleren Ebene. Die Ergebnisse verwiesen auf polyzentrische großstädtische Konfigurationen. Dennoch können räumliche und wirtschaftliche Planungsstrategien die Entwicklung verschiedener Maßnahmen innerhalb eines Großstadtgebiets aneinander anpassen. In Bezug auf die wirtschaftlichen und räumlichen Entwicklungsstrategien wurde eine effiziente Integration von Strategien in beiden Bereichen bewertet. Die Ergebnisse belegten, dass Regierungsstrukturen und -praktiken die Einbeziehung der oben genannten Strategien beeinflussen und dass die Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit zwischen mehreren Zuständigkeitsbereichen einen einengenden Faktor darstellen. Auch die Stärken und Schwächen der Regierungen in den untersuchten Großstadtgebieten wurden mit Blick auf die Steuerung des wirtschaftlichen und räumlichen Entwicklungsprozesses analysiert. Die Auswirkungen der örtlichen Bedingungen auf das Treffen von Entscheidungen wurden mit den Bewertungsergebnissen zur Kraft der Regierung verknüpft. Es kamen neue Erkenntnisse darüber ans Licht, wie die Selbstbeschränkung von Praktiken zwischen den einzelnen Regierungen bei Prozessen im kleinen Maßstab die Zusammenarbeit behindert, was die wirtschaftliche und räumliche Entwicklung stark beeinflusst. Ähnliche Ansätze können die wichtigen Stadtzentren schützen und die wirtschaftliche Entwicklung der europäischen Ballungszentren mit einem großen zusätzlichen sozioökonomischen Wert fördern.

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