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Adaptive decision support system for stormwater pollution control

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Neues Tool für faktenbasierte Regenwasserbewirtschaftung

Es wurde ein Online-Katalog entwickelt, um Architekten und Anwendern urbaner Lösungen eine Möglichkeit für die Auswahl der am besten geeigneten und kosteneffektivsten Verwaltungslösung für Verschmutzung durch Regenwasser zu bieten. Das neue Online-System ermöglicht eine exakte Planung, um Gefahren für die öffentliche Sicherheit sowie Schäden an öffentlichem und privatem Eigentum zu vermeiden.

Digitale Wirtschaft

Das DAYWATER-Projekt wurde ins Leben gerufen, um die Verschmutzung durch Regenwasser zu untersuchen. Im Anschluss an diese Studie haben Wissenschaftler an der Middlesex University in Großbritannien in Gemeinschaftsarbeit einen Katalog mit Best Management Practices (BMP) zusammengestellt. Ziel des Online-Dienstes ist es, ein Support Tool für die Unterstützung von Endanwendern in Bezug auf Best Practices für die Regenwasserbewirtschaftung zur Verfügung zu stellen. Das Online-Tool umfasst eine Datenbank mit detaillierten Informationen zu 15 Best Management Practices (BMP) wie Filtersysteme, Teiche, Becken und durchlässige Oberflächen. Es liefert weiterhin nützliche Richtlinien und Informationen zu fünf nicht strukturellen BMPs wie Schneemanagement und Reinigung. Die zur Verfügung gestellte Unterstützung wurde für eine Anpassung an die individuelle Erfahrung des Anwenders in Bezug auf den entsprechenden Bereich ausgelegt. Es wird eine umfassende Beschreibung verschiedenster Systemtypen, -designs und Betriebsarten angeboten. Es ermöglicht eine Vielzahl potenzieller Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise Landschaftsbauer, die für die Integration urbaner Entwässerungsanlagen in ihre Designs neuer oder bestehender Anlagen verantwortlich sind. Diesen Anwendern bietet der Katalog klar strukturierte Informationen zu Leistung und Einsatz von BMPs sowie zu Wartungsanforderungen. Landschaftsbauer können die Kosten im Zusammenhang mit unterschiedlichen Optionen für die Entwässerung vergleichen und auf Bilder praktischer Beispiele von Systemen zugreifen, die in Europa bereits im Einsatz sind. Die Datenbank kann weiterhin für den Vergleich bestimmter Unterschiede zwischen strukturellen und nicht strukturellen Systemen verwendet werden. Dies liefert dem Anwender Hinweise, ob ein System einen praktische Vorteile gegenüber einem anderen System bietet. Es wird erwartet, dass sich die Lösung zu einem unverzichtbaren Tool für alle entwickelt, die im Bereich Regenwasserbewirtschaftung tätig sind.

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