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Enabling Technologies for Personal Air Transport Systems

Projektinformationen

ID Finanzhilfevereinbarung: 266470

Status

Abgeschlossenes Projekt

  • Startdatum

    1 Januar 2011

  • Enddatum

    31 Dezember 2014

Finanziert unter:

FP7-TRANSPORT

  • Gesamtbudget:

    € 4 496 419

  • EU-Beitrag

    € 3 424 534

Koordiniert durch:

MAX-PLANCK-GESELLSCHAFT ZUR FORDERUNG DER WISSENSCHAFTEN EV

Deutsch DE

Persönliches Lufttransportsystem: Grundlage der Mobilität von morgen?

Das Konzept der persönlichen Luftfahrzeuge (Personal Aerial Vehicle, PAV) verlässt langsam aber sicher das Reich der Science Fiction und kommt in der Realität an. Eine EU-Initiative hat die Basis für dieses noch vor kurzem sehr weit her geholte Szenario geschaffen.

Industrielle Technologien
© MYCOPTER

Dank des EU-finanzierten Projekts MYCOPTER (Enabling technologies for personal air transport systems) ist diese Vision der Chance auf Realisierung näher als jemals zuvor. Ein persönliches Lufttransportsystem (Personal Aerial Transportation System, PATS) könnte die zunehmenden Probleme mit Verkehrsstaus am Boden entschärfen. Doch bevor ein derartiges System bereitgestellt werden kann, müssen verschiedene technische und gesellschaftliche Aufgaben gelöst werden. Schlüssel zum Erfolg eines persönlichen Lufttransportsystems sind die Automatisierungstechnologien. Die entwickelten Technologien wurden anhand verschiedener Versuchsanlagen demonstriert. Man setzte Fortschritte in den Automatisierungstechnologien um und erprobte unbemannte Luftfahrzeuge sowie man auch Prototypen für die Mensch-Maschine-Schnittstelle und Trainingsszenarien in Festsitz-Simulatoren untersuchte. Beim autonomen Fliegen in städtischen Umgebungen, wo keine genaue globale Lokalisierung auf Basis von Positionsbestimmungssystemen garantiert werden kann, gehören die kollisionsfreie autonome Navigation und die automatische Landeplatzauswahl zu den Paradebeispielen der Herausforderungen, welche die Projektpartner zu lösen hatten. Das MYCOPTER-Team entwickelte Anforderungen an die Bedieneigenschaften der persönlichen Luftfahrzeuge von morgen und einen Trainingslehrplan für zukünftige Piloten, der in etwa fünf Stunden abgeschlossen werden kann. Neue Flugsteuerungsgeräte, die für Piloten mit wenig Flugerfahrung geeignet sind, wurden in verschiedene Simulatoren integriert und in Flugszenarien erprobt. Um die Einflussnahme eines persönlichen Lufttransportsystems auf die Gesellschaft besser zu verstehen, legten die Projektmitglieder deren sozioökonomische Situation dar. So konnten die Herausforderungen und Probleme eines persönlichen Lufttransportsystems und von dessen Einbindung in Europas aktuelle Verkehrssysteme besser ermittelt werden. Gleichermaßen wurden mögliche Chancen, Hindernisse und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem persönlichen Luftfahrzeug mit Hilfe einer umfangreichen Literaturrecherche und Experteninterviews erkundet. Drei Zielgruppeninterviews mit Laien verschafften überdies einen Einblick in die Sichtweisen und Erwartungen der potenziellen Nutzer und/oder Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf die Entwicklung des persönlichen Lufttransportsystems. MYCOPTER konnte nachweisen, dass ein persönliches Lufttransportsystem Wirklichkeit werden kann, vorausgesetzt, dass geeignete technologische Weiterentwicklungen stattfinden sowie und soziotechnologische Überlegungen berücksichtigt werden. So wird es vielleicht gar nicht mehr lange dauern, bis ein persönliches Lufttransportsystem Verkehrsstaus entschärft, Zeit und Kraftstoff einspart sowie die Lebensqualität der EU-Bürgerinnen und Bürger verbessert.

Schlüsselbegriffe

persönliches Lufttransportsystem, Verkehr, Transport, persönliche Luftfahrzeuge, persönliche Fluggeräte, Verkehrsstau

Projektinformationen

ID Finanzhilfevereinbarung: 266470

Status

Abgeschlossenes Projekt

  • Startdatum

    1 Januar 2011

  • Enddatum

    31 Dezember 2014

Finanziert unter:

FP7-TRANSPORT

  • Gesamtbudget:

    € 4 496 419

  • EU-Beitrag

    € 3 424 534

Koordiniert durch:

MAX-PLANCK-GESELLSCHAFT ZUR FORDERUNG DER WISSENSCHAFTEN EV