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Inhalt archiviert am 2024-05-21
Energy wood production chains in europe (ECHAINE)

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Analyse der Energie-Wertschöpfungskette für Holz

Holz mag eine der ältesten Energiequellen der Menschheit sein, aber die schwedische Universität für Agrarwissenschaften hat bestätigt, dass es immer noch eine wichtige Rolle in Europas Energieportfolio spielen kann.

Die Europäische Union hat sich bezüglich der Energieproduktion aus erneuerbaren Energiequellen ehrgeizige Ziele gesteckt. Zusätzlich zu Wind-, Solar- und Erdwärmestrom kann Europas Energienachfrage auch mit Biokraftstoff bedient werden. Biokraftstoffe werden aus Biomasse wie Holz, landwirtschaftliche Nutzpflanzen, Lebensmittelabfälle usw. gewonnen. In einer Anstrengung zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energiequellen hat das Programm Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung ein dreijähriges FuE-Projekt mit dem Titel ECHAINE finanziert. Die Abteilung für Bioenergie der schwedischen Universität für Agrarwissenschaften (SLU) leitete für eine Untersuchung der Brauchbarkeit von Holz als erneuerbare Energiequelle eine Gruppe mit neun weiteren Forschungsinstituten. Die SLU und ihre Partner haben detaillierte Energieanalysen der gesamten Wertschöpfungskette von Holz durchgeführt. Sie konzentrierten sich auf Holzspäne, Rückstände vom Holzfällen und andere Reststoffe aus der Holzwirtschaft. Es wurden Daten zum Energieaufwand während der Produktion, des Sammelns, der Verarbeitung, des Transports und der Verwendung dieser Materialien gesammelt. Darauf hin berechnete die SLU die Energiebilanz, den sogenannten EROI (Energy Return On Investment), ein Quotient der Energieausbeute zum dafür benötigten Energieverbrauch. Die EROI-Ergebnisse enthüllten, dass die Bündelung von Abfällen aus der Holzwirtschaft aufgrund einer höheren Energiedichte effizienter war als Holzspäne oder lose Holzabfälle alleine. Insgesamt waren die Energieverluste vielversprechend niedrig, besonders in dicht bewaldeten nördlichen Mitgliedstaaten wie Schweden und Finnland. Die SLU konnte auch Teile der Wertschöpfungskette identifizieren, wo die Effizienz verbessert werden kann. Die Ergebnisse der Analyse wurden der Forschergemeinschaft und der Öffentlichkeit über die Website des Projekts, internationale ECHAINE-Workshops, Konferenzpräsentationen und über wissenschaftliche Artikel vermittelt.

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