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European Initiative for a better use of the results of agri-food research

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Nahrungsmittelforschung für einen guten Zweck

Viele Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass die Land- und Ernährungswirtschaft zur Verbesserung der Nahrungsversorgung weltweit beitragen kann. Es werden nun Lösungen benötigt, um diese Forschungsergebnisse unter den Akteuren zu verbreiten, die sie verwerten können.

Digitale Wirtschaft

In der Europäischen Union erfolgt eine umfangreiche Forschung zu zentralen Themen im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln, doch häufig sind Verbreitung und Verwertung der Forschungsergebnisse nicht ausreichend. Durch das EU-finanzierte Projekt "European initiative for a better use of the results of agri-food research" (AGRIFOODRESULTS) sollte die Verbreitung wertvoller Forschungsergebnisse zu diesem Thema verbessert werden. Im Rahmen des Projekts wurden zentrale Probleme der Wissenschaftskommunikation erforscht, u. a. durch eine Untersuchung der derzeitigen Praxis der Verbreitung von Informationen über Forschung im Nahrungsmittelsektor und die Entwicklung innovativer Kommunikationsmittel. Insbesondere wurden ein Bericht über die Verbreitungspraxis im Rahmen von EU-Programmen und ein weiterer Bericht über Strategien zur Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse im Nahrungsmittelsektor erstellt. Weitere wichtige Projektergebnisse sind Leitfäden für die Verbreitung unter / Kommunikation mit einer speziellen Zielgruppe, beispielsweise kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) der Branche. Auch brachte das Projekt neben innovativen Weblösungen für die Verbreitung der Projektergebnisse ein Online-Verzeichnis mit Kontaktdetails von mehr als 200 Informationsstellen hervor, die für den Nahrungsmittelsektor sachdienlich sind. Gestützt auf seine Ergebnisse unterstrich das Projektteam die Bedeutung der Bestimmung der Zielgruppe, der Auswahl der zu kommunizierenden Fakten mit der höchsten Relevanz und der Kommunikationsmittel. So können beispielsweise Wissenschaftler über anerkannte Zeitschriften mit Peer-Review und über Konferenzen erreicht werden, politische Entscheidungsträger können hingegen durch Interviews, Pressekonferenzen und Workshops aufgeklärt werden. Weitere, ebenso wichtige Interessengruppen, die betrachtet wurden, sind Verbraucher und Akteure der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Es wird erwartet, dass all diese Ergebnisse den europäischen Lebensmittelsektor dabei unterstützen, zukünftige Herausforderungen zu meistern. Die Berichte und Leitfäden werden helfen, die Versorgung mit sicheren, preiswerten Nahrungsmitteln vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung sicherzustellen. Sie werden dazu beitragen, dass gesunde Nahrungsmittel angeboten werden, durch die nicht nur die Auswirkungen auf die Umwelt verringert und die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors erhöht werden, sondern die auch die Ansprüche der Verbraucher befriedigen und die Belange der öffentlichen Gesundheit berücksichtigen. Gesundheit der Verbraucher, Nahrungs- und Genussmittelindustrie und Arbeitsmarkt - sie alle können wahrscheinlich von der Initiative profitieren.

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